Herausforderungen bzw. „Challenges“ 2012 und 2013 – Eine Bilanz und ein Ausblick.

Fritz Lorenz beim Training: Einarmiges Reißen (Quelle: Wikipedia, Artikel: Gewichtheben)

Frohes neues Jahr 2013 euch allen!

Statt Neujahrsvorsätze überlege ich mir Monat für Monat (manchmal auch nur für ein paar Wochen, Tage oder viel länger) Herausforderungen. Ich habe darüber im letzten Jahr diesen Artikel geschrieben. Dort findet ihr viele Vorschläge für Herausforderungen, denen ihr euch im Selbst- oder Konkurrenzwettbewerb stellen könnt. Ich halte es für eine gute Übung sich selbst Herausforderung zu stellen, um 1. die eigenen Gewohnheiten infrage zu stellen 2. sich selbst schwierigen Problem zu stellen (wer mehr über meine Sicht zu schweren Problemen wissen will lese dies hier)

Ich habe mir im letzten Jahr verschiedene Herausforderungen vorgenommen. Hier ein Rückblick.

Herausforderungen 2012.

Januar: kein Alkohol (erreicht)
Februar: keine Süßigkeiten (erreicht)
März: kein Kaffee, 10 Artikel pro Monat schreiben (erreicht)
April: 4 Wochen warrior diät (einmal am Tag (abends) essen), 10 Artikel pro Monat schreiben (erreicht)
Mai: alle zwei Tage Sport (bei mir 3-Kampf Max-Kraft Gewichttraining und Kung-Fu), 10 Artikel pro Monat schreiben (erreicht), nur kalt duschen (zwei dreimal nicht gemacht, sonst immer)
Juni: (Pause)
Juli: mehr über ökologisches Bauen lernen (erreicht)
August: kein Buch kaufen (erreicht)
September: 3 Wochen Slow Carb Diät nach Tim Ferris (dann abgebrochen, weil ich sie als ineffektiv empfunden habe – allerdings habe ich wohl zu spät mit dem Messen meines Gewichtes begonnen)
Oktober: kein Essen unterwegs (hat nicht durchgängig geklappt: ich erkenne den Wert der zuckerneutralen Ernährungsweise von z.B. Slow Carb seitdem besser), nur kalt duschen (hat auch nicht geklappt, beim Sport regelmäßig)
November: kein Alkohol (nicht geschafft: nach 2,5 Wochen, habe ich drei Tage „Pause“ gemacht  und dann noch 1,5 Wochen).
Dezember: kein Buch kaufen (nicht erreicht: habe doch eins gekauft)

Weitere Herausforderungen.

Nichtrauchen und Sparrate.

Die wichtigste persönliche Herausforderung war für mich seit September 2011 bis September 2012 nicht zu rauchen. Das habe ich auch geschafft. Am zweitwichtigsten war es für mich meine Sparrate so hoch wie möglich zu halten (erreicht habe ich 27% vom Netto). Rechne ich hinzu, was ich produktiv investiert habe, dann sind es sogar 46%. Ich bin damit recht zufrieden, wenn ich bedenke, dass Anfang diesen Jahres bedingt durch Umzug Abzahlen von Studiengebühren etc. erhebliche Ausgaben hatte. Nichtsdestotrotz soll das besser werden. Ich denke, ich könnte vor allem an meiner Bibliophilie arbeiten und noch weniger unterwegs essen und trinken. Auch in puncto Telekommunikation könnte ich mir noch weitere Gedanken machen.

Transition und Permakultur.

Eine ganz besondere Herausforderung war die Entwicklung des Transition Netzwerk Hamburgs (wir haben mindestens eine Veranstaltung pro Monat gemacht) und des Gartens in Prisdorf (wir konnten unsere Ernte diesjahr erheblich steigern und einiges bauen). Ich hatte mir vorgenommen mindestens ein Wochenendseminar anzubieten (was nicht geklappt hat). Ich plane nun im 1. Halbjahr 2013 mehrer Kurse (siehe unter Seminare).

Entspannung.

Alle Ansätze mehr zu meditieren waren auch nicht besonders erfolgreich. Ich habe gelegentlich progressive Muskelentspannung gemacht. Das funktioniert bei mir wirklich gut. In puncto Entspannung will ich nächstes Jahr mal versuche mehr mit der Atmung zu arbeiten. Um meine (Selbst-)Kommunikation habe einen Kurs in Gewaltfreier Kommunikation gemacht. Ich kann mich nicht erinnern im ersten Halbjahr überhaupt ferngesehen zu haben. Meiner Wahrnehmung nach stimmt das auch fast auf das ganze zweite Halbjahr 2012 zu. Nur in den letzten zwei Wochen habe ich einige Filme gesehen. Im Kino war ich genau zweimal (08.10.2012 ein Woody-Allen-Streifen und am 23.12.2012 der Kleine Hobbit).

Kombinationen und Fasten.

Ich habe gelegentlich versucht Herausforderungen wochenweise zu kombineren: z.B. habe ich im Monat Mai neben dem Sport und den 10 Artikeln auch höchstens 1 Glas Rotwein alle zwei Tage getrunken. Es waren derlei noch mehr kürzere Intervall verschiedener Dinge (Atemübung jeden Tag, bewusst etwas für mich oder jemand anderen tun usw.). Zwischen April und Mai habe ich zudem 5 Tage gefastet, habe das aber oben nicht aufgenommen. Eigentlich hatte ich 7 Tage geplant: das war aber nicht so leicht und ich hatte außerdem erst während ich schon gefastet habe gelesen wie das „richtig“ geht. Ich probiere das nochmal vor Ostern und schreibe dann noch einmal was dazu.

Im Monat Januar 2013 geht es wie im Januar 2013 wieder mit der Herausforderung „kein Alkohol“ und „2x pro Woche trainieren“ los.

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