5 Gedanken am Freitag – KW 20

480px-Mr_Pipo_thoughts.svgLiebe Leute,

einen Tag später als normal hier meine 5 Gedanken am Freitag.

  1. Ereignis der Woche: Ich habe jetzt mehr als 100 Subscriber auf meinem Blog (RSS + Newsletter) und freue mich sehr über euer Interesse und euer Vertrauen – viele Dank dafür!
  2. Artikel der Woche: Unsere demokratische Internetprothese. Interview mit Enno Park. Enno Park ist ein interessanter Typ. Seit er 2011 ein Cochlear Implantat hat, bezeichnet er sich selbst als Cyborg und wirft interessante Fragen und Perspektiven zum Thema Technologie, Mensch, Identität und Demokratie auf. Als ein Cyborg wird ein Mischwesen aus organischen und synthetischen Komponenten verstanden. Laut dieser Definition hat Park für sich recht: er ist in gewisser Weise ein Cyborg. Er geht aber einen Schritt weiter. Schon seit langer Zeit optimieren wir Menschen uns durch Explantate – also Geräte, die wir benutzen, die unsere Fähigkeiten verbessern und zu denen wir zuweilen auch  mehr oder weniger intime Beziehungen haben. Es fing mit Werkzeugen an. Persönlicher wird es mit Brillen, Ferngläsern und mechanischen Uhren. Sie liefern uns Services: Sehen und Zeitangaben – analog zu unserer biologische Ausstattung. Ein Smartphone mit Internet ist eine besonders leistungsfähige Form des Explantats, mit dem wir zu Dingen fähig sind, die sich noch vor wenigen Jahrzehnten kein Mensch hätte vorstellen können. Wenn wir also einmal von der Position einer synthetischen Komponenten (in uns: Implantat) und außerhalb von uns (Explantat) absehen, sind wir „alle schon ein bisschen Cyborg“, meint Enno Park. Und ich gebe im Recht. Die ganze Story könnt ihr hier nachlesen. Gut sind auch die Videos mit Enno Park. Klickt bei Interesse selbst einmal ein bisschen hin und her.
  3. Eiserne Reserve vor Wertverlust schützen – so mache ich das. Ihr fragt euch, was ihr mit eurer eisernen Reserve machen sollt? Ich habe immer für circa 18 Monate Minimalversorgung auf einem Tagesgeldkonto liegen. Bis jetzt aktuell für 0.5%. Dank des niedrigem Leitzins und entsprechend schwacher Verzinsung sicherer Produkte werden also jährlich 1-1.5% meiner eisernen Reserve durch die Inflation gefressen. Nun sind die Verzinsungen von Tages-, aber auch Festgeld von Bank zu Bank und insbesondere von Land zu Land verschieden. Aber wer will und kann sich schon ständig mit Recherche und mit dem Eröffnen von Konten beschäftigen? Hier kommt weltsparen.com (kein Affiliate-Link) ins Spiel. Wenn man sich da anmeldet, kann man unter Angeboten verschiedener Banken aus verschiedenen Ländern wählen. Ich werde da ab demnächst 50% meiner eisernen Reserve für 1% anlegen. Da ich kein Anlageberater bin, ist das hier keine Empfehlung, sondern ein Bericht darüber, was ich mache. Eine Randnotiz, warum das ganze für mich kein Problem ist außerhalb Deutschlands anzulegen (vermutlich wird es Portugal), ist dass, die Einlagensicherung europaweit bis 100.000 EUR gilt. Nett ist auch die Willkommensprämie von bis zu 75 EUR. Bei mir nur 25 EUR, weil ich mich nur für Tages- und nicht auch Festgeld entscheiden werde.
  4. Value Produkt der Woche. Wer meinen Artikel „Und wenn ihr doch einmal etwas kaufen “müsst”, nehmt beste Qualität.“ gelesen hat, weiß, dass ich mit der Auswahl der meisten meiner Anschaffungen recht pingelig bin. Absolut zufrieden bin ich diese Woche aber wieder einmal mit meinem Henkelmann im klassischen Stil gewesen, den ich ohne Bedenken weiterempfehlen kann. Er ist ungemein praktisch und durabel. Und besteht – bis aus dem Dichtungsring – nicht aus Plastik und auch dieser kommt nicht mit dem Essen in Berührung. Es gibt auch welche mit Plastik-Deckel. Sie haben den Vorteil, dass sie auch für Suppen geeignet sind. Ich kann aus praktischer Erfahrung berichten, dass es mit dem oben genannten Modell aber auch für Essen + Soße gut geht, solange diese dickflüssig ist. Für mich ist das Teil für den Transport selbst-gemachten Mittagessens unentbehrlich. Meinen habe ich 2008 gekauft und ich erkenne trotz mehrfacher Benutzung jede Woche keinerlei Abnutzungserscheinungen. Wenn ihr absolut ein Modell braucht, dass wasserdicht ist, dann nehmt diesen Food Container von Stanley der 720 ml fasst. Hier berührt im Deckel etwas Pastik das Essen. Das ist der Preis für die absolute Wasserdichte. Sowohl die Henkelmann-Modelle, als auch die Firma Stanely haben eine Geschichte, die bis ins 19. Jahrhundert zurückgeht. Nach 8 Jahren, die ich diese Produkte verwende, bin ich überzeugt von deren Qualität. Also, falls ihr einen Lebensmittelbehälter braucht: nehmt einen von denen oder etwas analoges und sonst steckt die 30 – 50 EUR auf euer Sparkonto.
  5. Zitat der Woche: Wenn du keine Fehler machst, dann sind die Probleme, an denen du arbeitest, nicht schwierig genug. Und das ist ein grosser Fehler – Frank Wilczek, Nobelpreis für Physik 2004. Ich selbst setzte das allerdings nicht alls All-In-Strategie um. Schon klar, dass wer auf das richtige Pferd setzt und alles gibt auch den höchsten Ertrag haben mag und dies auch dem ein oder anderen gelingt. Da ich aber auf der Bell-Kurve lebe, denke ich, sind auch die, denen das gelingt nicht nur ihres Glückes Schmied, sondern haben einfach Glück. Umgekehrt heißt es für mich: wir müssen etwas wagen – das Risiko eingehen Fehler zu machen -, sonst können wir nichts gewinnen und/oder etwas Lernen.

Ich hoffe, es war für euch etwas Interessantes dabei. Wie immer: wenn ihr hier etwas veröffentlich haben wollt, schickt mir eine Mail an genughaben (ett) yahoo (punggt) de.

Schönes Wochenende wünscht ich euch!

Frank

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