„Before the Flood“ frei im Internet anschauen – bis 6. November 2016

Man kann sich sicher darüber streiten, ob ein Hollywood-Star wie Leonardo DiCaprio ein glaubwürdiger Uno-Klimabotschafter sein kann. Sehenswert ist der Film „Before the Flood“ dennoch: DiCaprio nimmt uns mit auf eine Reise rund um Globus und zeigt uns dabei die Stätten, von denen der Klimawandel ausgeht und Orte, an denen die Wirkungen schon heute deutlich zu spüren sind. Die Botschaft ist klar: der Klimawandel kommt nicht, er ist schon da.

Ich bin persönlich pessimistisch, was die Zukunft des Menschen angeht, halt aber eine Mäßigung des eigenen Verbrauchs dennoch für eine anständige und eine saubere Sache: wenn wir vielleicht schon nicht die Welt langfristig sauber halten können, so doch vielleicht unser Leben und unseren Geist.

Dinge Reparieren: Kratzer aus Displays von Laptops, Smartphones und Uhren entfernen

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iPhone mit Kratzern. Quelle: Pixabay.

Es ist auf Dauer kaum zu verhindern, dass eines unserer Geräte – ob Smartphones, Laptop-Displays, Uhren oder Computermäuse wie z.B. Apple Magic Mouse Kratzer oder Schrammen abbekommen. Das bedeutet aber weder, dass ihr damit leben müsst, noch, dass ihr gleich ein neues Display, Gerät oder eine teure Reparatur benötigt.

Ich hatte Kratzer, sowohl auf dem Retina-Display meines Macbooks, sowie auf der Oberfläche meiner Magic Mouse und meines Samsung Smartphones.

Die Kratzer auf meinem Retina-Display, meiner Magic Mouse habe ich mich Polywatchentfernt. Während ich mein Smartphone mit Radiergummi und Zahncreme reinigen konnte. Hier die alle Anleitungen dafür und noch weitere.

Kratzer von Smartphone-Displays entfernen.

Methode 1: Radiergummi und Tesafilm. Bei kleineren Kratzern: nehmt einen Bleistift mit Radiergummi hinten drauf. Und radiert entlang des bzw. der Kratzer auf dem Display. Mittleren Druck, insgesamt 30-60 Sekunden. Es lagert sich zunehmend Gummi vom Radiergummi auf dem Display ab. Ein Teil davon verschließt die Kratzer. Den Rest entfernt ihr, indem ihr den Kratzer inklusive Gummirückstände mit Tesafilm beklebt und es dann abzieht. Die Gummirückstände bleiben am Tesafilm haften, der Kratzer bleibt aber geschlossen. Ggf. müsst ihr 2-3x mit dem Tesafilm über die Stellen mit den Gummirückständen kleben. Fertig. Vorsichtig! Zu starker Druck beim Radieren, kann das Display beschädigen! Anwendung auf eigene Gefahr!

Methode 2: Zahnpasta, Klebeband und ein glattes Baumwolltuch. Habt ihr mehrere Kratzer und es würde doch nerven jeden einzelnen Kratzer mit der Radiermethode zu korrigieren, dann greift zur Zahnpasta. Nehmt echte Zahnpasta, also keine gelbasierte. Klebt zuvor alle offenen Stellen – also z.B. Lautsprecherausgänge mit Klebeband ab und reibt dann das Display mit einer kleinen Mengen Zahncreme mit kreisenden Bewegungen und mittelstarkem Druck ein. Macht dies 30-40 Sekunden lang und lasst dann die Zahncreme auf dem Display weitere 2-3 Minuten einwirken. Wenn ihr die Zahncreme anschließend vorsichtig entfernt, sollten eure Kratzer nicht mehr zu sehen sein. Bei stärkeren Kratzern, sind ggf. mehrere Anwendungen erforderlich. Vorsichtig! Zu starker Druck, kann das Display beschädigen! Anwendung auf eigene Gefahr!

Methode 3: Klebeband, Backpulver, Wasser und ein glattes Baumwolltuch. Klebt euer Smartphone ab, damit kein Wasser durch Lücken eindringen kann. Gebt in ein kleines Behältnis das Backpulver und wenig Wasser (z.B. 5-10mL), so, dass sich das Backpulver keinesfalls komplett lösen kann. Tragt davon mit dem Baumwolltuch etwas auf das Display auf und poliert es damit. Ich habe das selbst nicht ausprobiert, aber ich würde euch empfehlen vorsichtig zu beginnen und ggf. in mehreren Gängen euch an den Polierdruck heranzutasten, der nötig ist. Vorsichtig! Zu starker Druck, kann das Display beschädigen! Anwendung auf eigene Gefahr!

Ich selbst habe auf meinem Samsung Smartphone Methode 1 und 2 kombiniert. Schaut viel besser aus – bis auf den Sprung im Display, der ging damit dann doch nicht weg.

Kratzern auf Retina-Display, Uhren aus Acrylglas und der Apple Magic Mouse entfernen.

Methode: Polywatch.

Ich hatte Kratzer auf meinem Retina-Display und auf meiner Magic Mouse. Ich habe mir dafür Polywatch gekauft. Kostet nur 5 EUR. Es funktioniert aber auch laut Bewertungen dieses Produkt gut: Acryl- und Plexiglas Polierpaste von Rotweiss. 10 EUR, aber eine größere Menge und auch für anderen Kratzer geeignet, z.B. auf Autoscheinwerfern. Man trägt etwas Paste auf der zerkratzten Oberfläche auf sowie eine weitere Menge auf ein weiches Tuch bzw. einen Polierschwamm (ich habe ein altes Stück Stoff aus einem Bettlaken verwendet) und reibt anschließend kräftig in kreisenden Bewegungen auf der Fläche, bis die Kratzer nicht mehr zu sehen sind. Ich habe zunächst mit weniger Druck begonnen und mich herangetastet, um nicht Gefahr zu laufen das Display bzw. die Mouse-Oberfläche zu beschädigen.

Für das Retina-Display seht ihr die Anwendung in diesem Video:

Hat bei mir super funktioniert, mein Retina-Display sah schon nach einer Behandlung viel besser aus – die kaputten Pixel gingen dadurch leider nicht weg 🙁 Hingegen sieht die Oberfläche der Magic Mouse wieder wie neu aus. Weil einige Kratzer allerdings recht tief waren, musste ich insgesamt 3 Reinigungsgänge ausführen. Aber die 15 Minuten waren es mir wert: die Kratzer sind weg und die Gestenerkennung funktioniert nun wieder so, als wäre das Gerät neu! Auch hier: Vorsichtig! Zu starker Druck, kann das Display beschädigen! Anwendung auf eigene Gefahr!

Ich habe es selbst nicht probiert, aber es gibt zahlreiche Videos auf YouTube, die zeigen wie man Polywatch auch erfolgreich auf Uhrgläsern aus Acryl anwenden kann, um Kratzer zu entfernen. Hier ein Beispiel:

Ich hoffe, ihr bekommt auch eure Geräte wieder kratzerfrei und könnt damit Neuanschaffungen vermeiden!

Schönes Wochenende!

Bettumbau

Problem: 

Wir haben zwei Orte in unserem Schlafzimmer, auf denen Matratzen liegen: einmal das 120cm-Bett, einmal die 140cm-Matraze. Das ist räumlich unökonomisch. Außerdem ist die 120x200cm Matratze weitgehend durchgelegen, was sie nach 15+ Jahren eben auch sein kann.

Lösung:

  • Wir haben die 120cm-Matraze zum Recyclinghof gebracht.
  • Das Bett haben wir von 120cm breite auf 140cm breite umgebaut:
    • Dazu haben wir das 120cm breite Kopf- und Fussbrett herausgenommen und äquivalente von uns geleimte 140cm-Holzteile ersetzt.

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    • Wir haben diese verleimt (wozu Leim und Schraubzwingen erforderlich waren)

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  • Nun brauchen wir noch einen 140cm-Lattenrost. Dafür haben wir uns einfach im Baumarkt 3m Latten (9cm breit, 2cm stark) in 140cm lange Stück sägen lassen und diese auf dem Rad nach Hause transportiert.

  • Diese haben wir dann fest geschraubt.

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  • Alles zusammen hat circa 50 EUR gekostet.
  • Fertig

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Es macht Spaß noch nützliche Dinge weiter zu verwenden. Ich denke, dass war nicht unser letzte Möbel(um)bau-Experiment! 

Was bastelt ihr so?

Honigernte

ghHonigernteDieses Wochenende war es endlich soweit! Die zweite Honig-Ernte stand an. Trotzdem es für Imker generell ein herausforderndes Jahr war, haben wir nicht nur genauso viel, sondern sogar etwas mehr als im letzten Jahr geerntet – wenn auch nur 300g: 12,5 kg: macht 25 Gläser. Bedenkt man, dass ein Glas Bio-Honig im Markt 5 EUR kostet und ich unseren Permakultur-Honig eher mit 6 EUR bewerten würde, kommen wir auf einen finanziellen Ertrag von 150 EUR. Zieht man Arbeitszeit und kleinere Anschaffungen abm bleibt immer noch ein kleiner Überschuss, den man als Verzinsung auf das Kapital (Beuten, Werkzeug, Lehrjahre) sehen kann. Der Ertrag lässt sich zwar kaum mit Finanzanlagen messen (JH würde sagen, dass wir davon 2-3 Mal Kaffee trinken können), aber ein Hobby, dass einen knappen Überschuss erwirtschaftet, ist mir lieber als eines, dass mir einen Krater in mein Portemonnaie reißt.

Mengenmäßig reicht es auch in diesem Jahr für den Verkauf nicht, da nur eines der Völker Etrag gebracht hat, aber die Jahreversorgung für mich und JH inklusive ein paar Gläser zum Verschenken sind gesichert.

Sollte das erste Volk im nächsten Jahr auch noch seinen 2 Honigraum annimmt, was dieses Jahr nicht geklappt hat, und sollte das zweite Volk nächstes Jahr seinen ersten annehmen, dann kann die Ernte leicht deutlich größer ausfallen.

Ich bin dennoch sehr zufrieden, denn nun ist auch das zweite Volk stark genug, sodass ich guten Mutes bin, dass es beide Völker nach Varroa-Behandlung und Auffüttern gut durch den Winter schaffen werden.

Schon dieses Jahr hat sich JH eingeklingt und will ab nächsten Jahr ganz mit machen. Super Sache! Dafür werde ich noch ein paar Utensilien besorgen. Wenn alles gut geht haben wir dann auch wieder 3 Völker.

Günstiger Verreisen durch House bzw. Flat Swapping und Home Sitting.

holiday-814813_640Durchschnittliche geben Deutsche Erwachsene pro Jahr circa 1.100 EUR für Urlaubsreisen aus. Die Unterbringungskosten machen dabei einen großen Teil aus. Je nachdem können Mietkosten pro Woche 100, 200, 300 oder auch mehr pro Person ausmachen. Neben günstigen Reisemöglichkeiten wie Backpacking und Camping bietet sich Flat Swapping an, um die Kosten zu senken. Flat Swapping hat aber noch weitere Vorteile.

Was ist Flat Swapping?

Flat Swapping ist der zeitlich begrenzte Wohnungstausch für einen vorher festgelegten Zeitraum zwischen zwei Wohnungs- oder Hausbesitzern.

Beispiel: Bekannter A oder eine Bekannte A von Bekanntem B will zu Besuch in deine Heimstadt kommen und lebt selbst z.B. in Rom. Oder besitzt eine  Ferienwohnung an der Küste Frankreichs. Sofern es zeitlich passt, arrangiert man den Austausch des Wohnungsschlüssels für den passenden Zeitraum und schon hat man einen kostengünstige Wohnung an einem Ferienort.

Was ist Home Sitting?

Auch über Bekannte kann ein sog. Home Sitting zustande kommen. Bekannte X haben ein Haus, wollen länger in den Urlaub, auf Geschäftsreise oder müssen im Ausland arbeiten und wollen, dass in dieser Zeit – mindestens einen Teil der Zeit – jemand im Haus ist und darauf Acht gibt: daraus kann sich ebenfalls einen Urlaubsoption ergeben.

Arrangierte Flat Swaps.

Wer auf keine passenden Bekannten zurückgreifen kann oder nicht bis zu einem solchen Arrangement warten möchte, kann auch auf Portalen wie z.B. homeexchange sein Glück versuchen. Ihr tragt dort eure Urlaubszeiten und euren Ortswunsch ein und könnt auf einen Match hoffen. Alternativ sucht ihr euch direkt zu für euch passenden Zeiten in den Inseraten anderer Flat Swapper.

Vorteile

Neben den eingesparten Kosten, hat man etwa gegenüber dem Einseiten Vermieten der eigenen Wohnung, z.B. via airbnb – sofern dies überhaupt rechtlich gestattet ist – den Vorteil, dass ihr recht sicher sein könnt, das eure Wohnung in eurer Abwesenheit gut behandelt wird: immerhin wird von euch ja dasselbe erwartet. Das bekannt sein über Bande schafft zusätzliches Vertrauen, aber mit gut bewertete Flat Swapper auf Portalen, solltet ihr ebenfalls Glück haben. Weiterhin könnt ihr Bekannte oder das Gegenüber auf dem Portal leicht nach netten Ausflugsoptionen etc. fragen, habt damit konkrete und aktuelle Reiseinformationen vor Ort. Flat Swapping ist auch familienkompatibel. Das kann Camping zwar auch sein, ist aber nicht unbedingt jedermanns Sache.

(Mögliche) Nachteile:

Wem es wichtig ist seinen exakten Ferienort zuvor festzulegen, für den ist Flatswapping ggf. nichts, denn man ist durch das Angebot aus dem Bekanntenkreis oder den Angeboten auf den Flat-Swap-Portalen eingeschränkt. Für mich ist das eher ein weitere Vorteil, denn so kommt man auch auf Ortsideen abseits der stark beworbenen und damit nicht selten überlaufenen Urlaubsdomizile.

Vor nicht allzu langer Zeit waren wir z.B. im Urlaub in der französischen Bretagne in einem kleinen Städtchen Nahe der Küste. Von allein wäre wir da wahrscheinlich nicht drauf gekommen. Und aufgrund der durch den Wohnungstausch entfallenen Unterbringungskosten hatten wir mehr Budget für Ausflüge und konnten sogar noch etwas sparen.

Neben per se günstigen Reiseoptionen wie Backpacking oder Camping, ist Flat Swapping eine gute, kostengünstige und inspirierende Art Urlaub zu machen. Ich bin auf eventuelle Erfahrungen von euch gespannt und wünsche euch viel Spaß bei euren Versuchen!

Mit besten Grüßen

Frank

Erfolgreich Veränderungen im Leben bewirken: Mit Tiny Habits von BJ Fogg.

Quelle: Wikipedia.

Wir wollen euch immer wieder neue Strategien vorstellen, um euren Lebensstil zu verändern, um ihn zufriedener, glücklicher und resilienter zu gestalten.

Vor kurzem habe ich für euch das Tiny Habits Projekt von BJ Fogg ausprobiert.

BJ Fogg ist einer der führenden Forscher auf dem Gebiet der Verhaltens- und Gewohnheitsforschung (ja sowas gibts jetzt auch schon). Er ist der Direktor des Persuasive Tech Lab und gibt Vorlesungen an der Stanford Universität. Hauptsächlich beschäftigt er sich damit wie man das Verhalten von Menschen mit Hilfe von Technologie verändern kann.

Eine seiner Erfindungen, an denen jeder teilnehmen kann, ist Tiny Habits.

Es geht darum in einer Woche drei winzige Verhalten an eine Gewohnheit anzuknüpfen die schon täglich durchgeführt wird. Das wichtige ist dabei dass die Tätigkeit

a) einfach auszuführen ist, also nicht schmerzhaft oder anstrengend ist

b) eine winzige Tätigkeit ist (also anstatt ein Kapitel in einem Buch lesen, nur einen Satz lesen)

c) nach einer täglich ausgeführten Tätigkeit angeknüpft wird.

BJ möchte ein Verhalten in einem bestimmten Rezept abrufen: Dabei ist es wichtig möglichst konkret zu sein.

Nachdem ich … mache ich …

Ich habe sein Konzept (als einer von 15.700 anderen Leuten, die das Konzept schon mitgemacht haben) also einmal fünf Tage ausprobiert.

Meine Rezepte waren:

1. Nachdem ich die Tür abschließe, bewundere ich für drei Atemzüge den Garten.

Damit wollte ich mehr Achtsamkeit üben. Man beachte die Zeitangabe in Atemzügen, wenn man Sekunden oder Minuten einsetzt, zählt man immer mit oder weiß nie wann man genug gemacht hat – das lenkt ab.

2. Nachdem ich die Klospülung drücke mache ich zwei Kniebeuge.

Zuerst hatte ich: “nachdem ich das Klo benutze”, aber das war nicht präzise genug, es hilft wirklich spezifisch zu sein.

3. Nachdem ich aufstehe ziehe ich meine lockere Hose an.

Dies war ein mentaler Trick. Die Idee dahinter war das “Nachdem ich aufstehe mache ich Yoga” zu anstrengend und unpräzise ist. Wenn ich jetzt aber schon die lockere Hose anziehe dann ist es nicht mehr weit gleich mit dem Yoga anzufangen.

Probiert es aus und sagt uns und allen anderen wie es bei euch gelaufen ist!

5 Gedanken am Freitag – KW 24

480px-Mr_Pipo_thoughts.svgLiebe Leute,

hier meine fünf Anregungen der Woche:

1. Video der Woche: Berkshire Hathaway 2016 Annual Shareholders Meeting. Berkshire Hathaway ist die Holding Gesellschaft, der Warren Buffet vorsitzt. Die Jahresberichte, die ebenfalls aus Buffets Feder stammen sind lesenswert, aber Buffet persönlich zu erleben ist auch immer wieder sehr interessant – sofern man sich für Wirtschaft und das Investieren interessiert.

2. Öko-Tipp der Woche: Packt euch mal so ’ne Spülschüssel ins Spülbecken: solange ihr kein übermäßig gesalzenes Wasser zum Kochen und kein Spülmittel verwendet, könnt ihr das Wasser gut zum Gießen eurer Balkon-Pflanzen verwenden. Ist Seife dran, dann geht’s in die Toilette. Salz, sollte man möglichst vermeiden, den es ist für Böden nicht gut. Ich persönlich bezweifle auch sehr stark, dass es wirklich viel bringt, zumal man ja auch gut nach dem Kochen salzen kann.

3. Artikel der Woche: Dein Darm ist, was du isst. Das Darm, Gesundheit und geistige Verfassung eng zusammenhängen ist ja nicht ganz neu und noch gibt es auch sehr viel zu lernen. Wer mehr über das unterschätzteste unserer Organe erfahren will, kann Grundlagen in Giulia Enders Buch Darm mit Charme lernen.

4. App der Woche: radbonus ist ein von Nora Grazzini und Christoph Lippert gegründetes Startup aus Köln. Die Idee ist simpel und cool: trackt eure gefahrenen Radfahr-KM und erhaltet bei Erreichen bestimmter Challenges Boni. Installieren und mitfahren! Hier klicken für Android und hier für iPhones.

5. Zitat der Woche: Es gibt viele Wege, sich zu bereichern. Einer der besten ist die Sparsamkeit.“ (Francis Bacon, englischer Philosoph und Staatsmann, 1561 – 1626)

Ein schönes, hoffentlich sonniges (Regen haben wir ja aktuell genug – auch zum Glück) Wochenende wünsche ich euch! Hängt am besten mal irgendwo draußen rum, falls ihr für sowas was übrig habt.

Frank

Das Smoothie-Experiment – Teil 1

2011.09_smoothie2Früchte und Gemüse sind gesund. Soviel ist klar. Welche Form die beste ist? Die Form über die ihr am meisten davon reinbekommt! Um die 5-10 empfohlenen Portionen in den Körper zu bekommen bietet sich neben dem direkten Essen, dass immer noch am einfachsten ist, das pürieren an: einfach Obst und Gemüse in einen geeigneten Behälter geben, hartes ggf. etwas kleinschneiden und dann mit dem Pürierstab 15Sec-1min klein machen. Wir machen das immer wieder ganze Wochen. Aktuell halten wir das mit 3 Wochen schon so lange am Stück durch wie noch nie. Das funktioniert insbesondere, da wir uns abwechseln und man nach unserem neuen Putz- und Haushaltsplan dafür Punkte bekommen kann.

Ein Rezept, das wir recht häufig machen geht so:

  • 1 Handvoll Beeren – Erdbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren, Johannisbeeren – was immer ihr mögt und zur Hand habt – bevorzugt aus dem Garten, aber es gehen natürlich auch Tiefkühlbeeren
  • 1 Apfel
  • 1 Banane
  • circa 100 Gramm Spinatblätter – frisch vom Balkon oder aus dem Garten – gelegentlich gibts den auch günstig und frisch in Beuteln oder sogar frei zum Abwiegen zu kaufen. Zur Not kann man auch hier auf Tiefkühlspinat zurückgreifen.
  • 1 TL Leinsaat
  • circa 100mL Wasser
  • Optional: ein paar Blätter frische Minze – nehmen wir nur, wenn es gerade auf dem Balkon wächst.

Apfel in circa 8 Stücke schneiden, Spinatblätter drüber, darüber die Beeren und oben die in ein paar Stücke gerupfte Banane (Tipp: Bananen, die schwer am Stiel zu öffnen sind: einfach in der Mitte durchbrechen). Dann die Leinsaat drüber und am Schluss das Wasser. Pürieren und in ein Glas füllen. Ich packe es auch oft einfach über Hafer drüber.

Selbstverständlich kann so ein Rezept ebenfalls im Sinne des Austauschprinzips abwandeln: probiert, was ihr mögt.

Ihr bekommt dann mit einer solchen Mahlzeit 4 Portionen zusammen. Wenn ihr sie euch teilt immerhin schon 2. Ganz gut, finde ich.

Was für Smoothie-Rezepte verwendet ihr?

5 Gedanken am Freitag – KW 23

480px-Mr_Pipo_thoughts.svgLiebe Leute,

heute endlich einmal wieder pünktlich zum Freitag – 5 Gedanken am Freitag. Diese Woche steht voll im Lichte der Ernährung und des Gärtnerns.

1. Fund der Woche. Auf Utopia findet ihr hier eine Liste mit verpackungsfreien Supermärkten in Deutschland. In Hamburg isses  das 12 Monkeys auf St. Pauli http://twelvemonkeys.de/index.html. Geiler Name übrigens. Ich werde da demnächst mal hingehen. Auch wenn das schon super ist, könnte es ruhig noch mehr Möglichkeiten geben…

2. a) Anbau-Highlights vom Balkon und Garten: JH hat wirbelt schon seit Februar auf dem Balkon herum. Es wachsen – zum Teil als Vorzucht, zum Teil aber auch für hier: Kräuter, Kapuziner-Kresse, Salat, Kartoffeln, Mangold, Tomaten, eine Säulenbrombere, Stangenbohnen, Erbsen, Kürbis, Grünkohl …

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und sogar Zucchinis, die wir hier auch ernten werden:

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2. b) Anbau-Highlights aus dem Garten. Der Folientunnel sieht großartig aus. Die Obstbäume wachen prächtig. Dieses Jahr werde ich auch erstmals nicht alle Pfirische mehr abknipsen. Außerdem haben wir circa 25 Tomaten, 6 Pysalis und viele weitere Pflanzen. Das Bild hier stammt von vor einem Monat. In einem Garten-Update in den nächsten Tagen kommt dann der aktuelle Stand, in dem ich dann auch auf Bienen und alle Beete draußen eingehen werde:

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3. Food porn. Spargel mit Kartoffeln, Seitanwürstchen, Salat und eine Nuss-Kern-Mischung. Schmeckt hervorragend und ist mittlerweile auch verhältnismäßig günstig.

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4. Ideen für ein Experiment: Versucht’s morgens mal mit Smoothies. Solange ihr nicht schon total eingefleischt (haha) seid, reicht dafür ein ganz normaler Pürierstab für’n Zwacken. Wir haben ziemlich genau den hier: Stabmixer von Braun. Oft kann man den auch – wie wir – in der Bekanntschaft abstauben, weil jemand ein teureres Gerät kauft. Ganz festes Obst, muss man ein klein wenig schneiden, aber immerhin hat man sich dann 600+ EUR für nen Vitamix o.ä. gespart. Die sind zwar natürlich total geil, lohnen sich aber nur, wenn man das WIRKLICH regelmäßig macht. Wir machen das jetzt schon wieder seit circa 3 Wochen. Ein Rezept gibt’s morgen.

5. Zitat der WocheDeine Nahrungsmittel seien deine Heilmittel. Hippokrates, griechischer Arzt und mutmaßlicher Erfinder der Medizin.

Schönes Wochenende von

Frank

Angewandter Kapitalismus im Haushalt: das Putzplan-Spiel!

360px-Janitor's_bucket_with_mopEs ist gar nicht so einfach eine faire Verteilung der Hausarbeit zu erreichen. Finde ich zumindest. Und JH auch. Wir putzen / räumen und kaufen in unterschiedlichen Rhythmen ein und mal findet der eine, der andere hätte zu wenig gemacht und umgekehrt. Nicht wirklich dramatisch und gleichzeitig immer wieder Grund für unliebsame Diskussionen. Daher habe ich die Anregung eines Kollegen aufgegriffen und folgendes Putzplan-Spiel für uns ersonnen:

  • Für jede erledigte Haushaltstätigkeit erwirbt man Punkte. Unsere erste Punkteverteilung pro Aufgabe findet ihr hier: Putzplan-Spiel.
  • Die Punktzahl pro Aufgabe variiert mit der Person: wenn JH eine Aufgabe viel ätzender findet als ich, bekommt sie mehr Punkte. Die Anzahl derartiger Differenzen muss sich ausgleichen (Differenz der Punktzahl * Häufigkeit der Aufgabe), was immer wieder mal geprüft werden muss (alle paar Wochen). Die Idee dahinter ist Anreize zu geben auch einmal eine der weniger favorisierten Aufgaben zu erledigen. Sollte das nicht funktionieren und jeder mit einem jeweils anderen Aufgaben-Set auf Dauer zufriedener sein passen wir das Spiel vielleicht noch einmal an.
  • Aktuell machen wir noch Striche direkt neben den Aufgaben auf einem etwas breiteren Zettel. Das hat auch den Sinn zu schauen wie oft Aufgaben tatsächlich erledigt werden – so ungefähr. Da wir einander vertrauen, werden wir aber wohl zeitnah neben dem Zettel mit den Punkten einen weiteren mit unseren Kürzel hängen haben und einfach nach ereldigter Aufgabe oder am Ende des Tages eine aggregierte Summe notieren.
  • Am Ende der Woche / des Monats sieht man dann, wer „im Plus“ und wer „im Minus“ ist.

Wir machen das jetzt seid circa zwei Wochen und neben dem es tatsächlich Spaß macht sich mit Hausarbeit „etwas zu verdienen“, haben wir in der Tat weniger diskutiert. Es ist einfach klar, dass, wenn z.B. JH unter der Woche mehr geputzt hat, dass ich am Wochenende ran muss – oder umgekehrt.

Eine netter Zusatzeffekt: wenn jemand wirklich viel mehr Punkte gesammelt hat, als der andere, dann kann man sich vom anderen etwas wünschen: z.B., dass der andere nächsten Woche alle Einkäufe erledigt oder immer den Müll rausbringt oder für Sonnabend ein Candle-Light-Dinner organisiert 🙂

Alles in allem sind wir mit der Lösung aktuell zufrieden.

Es gibt übrigends das Haushalts-Managment auch Apps: Hier ein paar Beispiele nach Betriebssystem

Wir verwenden keine App, da JH aktuell kein Smartphone hat und ich aktuell den Overhead scheue. Vielleicht habe ich damit auch unrecht, dennoch probieren wir es erst einmal ohne Technik. Sollte sich da was ändern, lasse ich es auch wissen.

Wie sorgt ihr eine faire Verteilung der Hausarbeit?