Honigernte

ghHonigernteDieses Wochenende war es endlich soweit! Die zweite Honig-Ernte stand an. Trotzdem es für Imker generell ein herausforderndes Jahr war, haben wir nicht nur genauso viel, sondern sogar etwas mehr als im letzten Jahr geerntet – wenn auch nur 300g: 12,5 kg: macht 25 Gläser. Bedenkt man, dass ein Glas Bio-Honig im Markt 5 EUR kostet und ich unseren Permakultur-Honig eher mit 6 EUR bewerten würde, kommen wir auf einen finanziellen Ertrag von 150 EUR. Zieht man Arbeitszeit und kleinere Anschaffungen abm bleibt immer noch ein kleiner Überschuss, den man als Verzinsung auf das Kapital (Beuten, Werkzeug, Lehrjahre) sehen kann. Der Ertrag lässt sich zwar kaum mit Finanzanlagen messen (JH würde sagen, dass wir davon 2-3 Mal Kaffee trinken können), aber ein Hobby, dass einen knappen Überschuss erwirtschaftet, ist mir lieber als eines, dass mir einen Krater in mein Portemonnaie reißt.

Mengenmäßig reicht es auch in diesem Jahr für den Verkauf nicht, da nur eines der Völker Etrag gebracht hat, aber die Jahreversorgung für mich und JH inklusive ein paar Gläser zum Verschenken sind gesichert.

Sollte das erste Volk im nächsten Jahr auch noch seinen 2 Honigraum annimmt, was dieses Jahr nicht geklappt hat, und sollte das zweite Volk nächstes Jahr seinen ersten annehmen, dann kann die Ernte leicht deutlich größer ausfallen.

Ich bin dennoch sehr zufrieden, denn nun ist auch das zweite Volk stark genug, sodass ich guten Mutes bin, dass es beide Völker nach Varroa-Behandlung und Auffüttern gut durch den Winter schaffen werden.

Schon dieses Jahr hat sich JH eingeklingt und will ab nächsten Jahr ganz mit machen. Super Sache! Dafür werde ich noch ein paar Utensilien besorgen. Wenn alles gut geht haben wir dann auch wieder 3 Völker.

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