In Form bleiben

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Brazilian Freerunners (Quelle: Wikipedia)

Solange man noch sehr jung ist (< 25 Jahre) ist man praktisch gesund und fit for free (*). Spätestens aber ab 30 muss man sich dafür aktiv und regelmäßig engagieren. Ich denke, dass 2-3x die Woche sein müssen. Ich habe zwar schon früher viel Sport gemacht (vor allem Kung Fu), aber es ist bei der zunehmenden Arbeit, die zu erledigten ist häufig gar nicht so leicht ausreichend Zeit zu finden, daher ist für mich die Fahrt mit dem Fahrrad zur Arbeit Pflicht.

(*) Mehr oder weniger .. wenn ich es recht überdenke, wohl eher zunehmend weniger. Ich befürchte, dass die Zeit, die junge Menschen im Sitzen verbringen (müssen) in den letzten Jahren noch mehr angestiegen ist.

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Halbmarathon 2015

Aktuell habe ich zusätzlich das Vergnügen gelegentlich in der Mittagspause laufen gehen zu können. Da es noch einen nahe der Laufstrecken noch einen Trimm-dich-Pfad gibt, kann man das Laufen gut mit Übungen wie Liegestütze, Kniebeugen, Dips (Triebs-Übung), Klimmzüge und Bauchübungen zu machen. Das sind für mich sehr gut investierte 30 Minuten (inklusive 2 Minuten kalt duschen) – und für den Arbeitgeber auch, will ich meinen – ich bin nach Sport am Nachmittag genauso fit wie am Vormittag – ein Mittags- oder Nachmittagstief ist praktisch nicht vorhanden. Ich denke, es ist viel leichter möglich, dass der Firma zu etablieren. Natürlich benötigt man schon regelhaft die Möglichkeit 60 Minuten Mittagspause machen zu können, eine Trainingsstrecke oder einen Platz (Laufen ist ja nicht das Maß der Dinge, sondern einfach das, was bei mir um die Ecke leicht machbar ist) sowie Duschen auf der Arbeit. Die Akzeptanz kann man immer leicht erzeugen, indem man ankündigt, man würde für die Firma z.B. ein Rennen machen wollen. Wir sind letztes Jahr z.B. mit ein paar Kollegen beim Touch Mudder gewesen. Ein solches Event motiviert auch am Ball zu bleiben. Daher bin ich nach dem Touch Mudder im letzten Jahr im Herbst dann noch einen Halbmarathon gelaufen.
Gerade wenn man auch mit anderen zusammentrainiert, die man jeden Tag sieht, ist es viel weniger leicht sich zu drücken. Und vergesst nicht: der beste Sport, ist der, den ihr auch wirklich macht!

Nur Laufen ist mir persönlich zu langweilig, daher “spiele” ich unter der Woche und Sonnabend mit meiner 24kg-Kettlebell herum oder gehe Sonntags alle 14 Tage Schwimmen und fahre längere Strecken Fahrrad – die Strecken in meinen Garten ist etwa 22km. Früher habe ich auch eine ganze Zeit lang Maximalkrafttraining mit einer Langhantel gemacht. Im Institut, in dem ich studiert hatte, gab es dafür einen Trainingsraum. Manchem kommt Hantel-Training möglicherweise primitiv vor: ich kann das jedoch nicht bestätigen. Um es mit Jon Pall Sigmarrson Worten zu sagen: “There is no reason to be alive if you can’t do deadlift”. Nagut, es gibt sicher noch ein paar zusätzliche Lebensgründe, aber Deadlifting gehört schon dazu. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl.

Ich kann nur empfehlen mal zu schauen, ob eure Uni oder eure Firma auch entsprechende Angebote hat. Denn beim Sport gilt genauso wie beim Geld: wenn man nicht am Ball bleibt, ist man schnell umfit bzw. Pleite.

Aber vorsichtig! Gerade sportliche Betätigung kann sich auch zu einer desaströsen Geldsenke entwicken! Am Wochenende sehe ich häufig Leute mit circa 4,5km in 3-400 EUR teuerer Sportklamotte Joggen. Ich trage noch immer meine Laufkleidung aus der Schulzeit 🙂 alter Schweiß bringt Glück haben wir immer beim Kung Fu gesagt (*). Wenn ihr Zuhause einsteigen wollt, dann lest euch zuerst meinen Artikel zum Thema Persönliche Finanzen und Fitness durch, bevor ihr unbedingt Geld ausgeben wollt. Und nachdem ihr die Übung wenigstens 2 Wochen gemacht habt und unbedingt etwas mehr Abwechslung sollt: das Internet ist euer Freund. Ihr solltet in jedem Fall auf Sicherheit wert legen und Sachen machen, die ihr verstanden habt. Ich finde immer noch Mark Laurens Fit ohne Geräte  sehr empfehlenswert.

(*) Tatsächlich werden Gürtel aus traditionellen Gründen in vielen Stilen nicht gewaschen.

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