Simon Sinek und „Der goldene Kreis“.

 

Simon Sinek die erste und zentrale Frage.

Erst kommt das „Warum?“ , erst dann kommt das „Wie?“ und zuletzt erst das „Was?“. Sinek nennt das den goldenen Kreis.

Erfolg und Misserfolg – mindestens aber Zufriedenheit und Unzufriedenheit (mit Produkten, Projekten usw.) entscheiden sich laut dem Kulturanthropologen und Autor Sinek genau daran wie sehr wir eben der Reihenfolge Warum->Wie->Was folgen.

In dem Video erklärt er trefflich, finde ich, warum Apples Werbekonzept besser ankommt, warum die schlecht finanzierten und relativ schlecht ausgebildeten Wright-Brüder den ersten Flug meisterten und nicht der satt finanzierte und hervorragend ausgestattete (und völlig vergessene) Samuel Pierpont Langly oder warum Martin Luther King („Ich glaube…, Ich glaube, … Ich glaube, …„) zu eine der bedeutendsten historischen Figuren wurde.

Sinek fühlt inspirierenden Führungspersönlichkeiten auf den Zahn und entdeckt dabei, dass es vor allem wichtig ist zu vermitteln, warum man etwas tut und woran man glaubt: wie und was wir machen ist dann allein nur noch ein Ausdruck dafür, woran man glaubt. Ein guter Indikator dafür, sonst nichts. Wie und Was wir machen kann aber nie das Warum ersetzen. Besonders spannend finde ich die für mich sehr glaubhafte Feststellung: niemand kauft etwas bei Firma X oder ist Fan von Y und strebt nach Z, allein weil „es“ so und so ist – sondern, weil diese Handlung, der Kauf oder die Zuneigung die eigenen tiefen Überzeugungen zum Ausdruck bringt.

Das sollte wir bedenken, wenn wir selbst Entscheidungen (Job, Kauf, Zeitverplanung) treffen oder andere zu Entscheidungen bewegen wollen (Verkaufen, Lebensstiländerung etc.).

Wer seinem eigenen „Warum?“ auf den Zahn fühlen will, dem kann ich das von mir selbst ausprobierte Programm von Sineks WhyUniversity empfehlen. Sinek hat auch ein Buch geschrieben: Start with Why: How Great Leaders Inspire Everyone to Take Action, dass ich aber selbst nicht gelesen habe. Im Web findet ihr noch weitere Videos von Sinek, die aber keine Englischen Untertitel haben, aber auch recht spannend sind.

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Ein Kommentar zu Simon Sinek und „Der goldene Kreis“.

  1. Herm sagt:

    Super! Probier ich gleich aus!

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