Muster eines guten Tages im Jahr 2012.

Ich schreibe gelegentlich auf wie so ein TagesabIauf bei mir aussieht. Ich tue das vor allem nach guten Tagen als Affirmation. Funktioniert soweit. Außerdem finde ich es interessant die Veränderungen über die Zeit zu beobachten. Hier ein gute Beispieltag vom Oktober 2012.

  • 07:00 aufwachen
  • 07:05 2 x 3min oder einmal 5min Entspannungsübung / Kurzsmedition (Schneidersitz. halber Lotus oder auf gemühtlich auf einem Stuhl die Hände auf den Oberschenkeln. Ich atme in den Bauch und konzentriere mich auf meine Atmung und Körperempfindungen – ich bin den ganzen Tag über etwas frischer als ohne die Übung. Sehr empfehlenswert)
  • 07:12 Frühstück machen (meist 3 Eier, Spinat und Bohnen + Kanne grünen oder schwarzen Tee oder einen großen Espresso aus einem Edelstahlkocher); war ich abends zu faul, mache ich auch noch eine Portion für das Mittagessen, wenn ich nicht plane es auszulassen.
  • 07:15 Während ich Frühstück mache beginne ich mit Liegestützen (mache gerade die 100 Liegestütze Challenge – dazu verwende ich die App 100 Push-ups. (Ja, ich besitze ein teueres Smartphone – und nein es ist nicht Second Hand. Das ist eine wenigen teueren Schwächen, die ich mir als Computer-affiner Mensch gönne)). Alternativ mache ich auch Kniebeugen und Trizepsübungen.
  • 07:25 Frühstücken (mit Glück zusammen mit TJ, ist aber eher selten, da sie früher raus muss als ich und ich nicht gut in der Lage bin früher aufzustehen).
  • 07:45 Ich lege Arbeitsunterlagen samt 2-3 Bücher in meinen Rucksack – ich weiß immer erst in der Bahn, was ich wirklich lesen möchte. Außerdem lese ich auf der Rückfahrt meist gerne etwas anders.
  • 07:55 Ich verlasse das Haus. Und fahre mit dem Fahrrad zum Bahnhof.
  • 08:18 Ich fahre mit dem Regionalexpress oder mit der S-Bahn in die Stadt. Die S-Bahn braucht zwar länger, aber da kann ich dann eben auch etwas länger lesen.
  • 08:45-17:15 Arbeiten. Meine Arbeit besteht größtenteils aus Gesprächen, Emails, Office-Dokumenten und Programmieren und wird von einer Mittagspause unterbrochen, zu der ich mir meist etwas Selbstgekochtes mitnehme oder nichts esse.
  • 17:30 Feierabend! Falls eine Veranstaltung ist, fahre ich vorher zu Hermann oder treffe mich mit Jan zum Max-Kraft Training oder fahre zum Kung Fu. bzw. direkt zum Veranstaltungsort, wenn der Termin früh beginnt. Meist bleibe ich dann bis spät in der Stadt, sodass ich TJ nur noch schlafend antreffe; (leider trainiere ich aktuell nur 1-2x die Woche)
  • 17:32 Regionalexpress nach hause: Ich lese etwas, wenn ich nicht müde bin, alternativ höre ich gelegentlich ein Hörbuch: aktuell etwas über gewaltfreie Kommunikation (Gewaltfreie Kommunikation. Eine Sprache des Lebens. 4 CDs). Dauerbrenner ist auch immer wieder ein Teil des PDC von Mollison aus dem Jahr 1981.
  • 18:00 Zuhause.
  • 18:30 Ich muss, wenn ich nachhause komme meist sofort etwas essen: das sind aktuell entweder Biofleisch mit Linsen/Bohnen und Gemüse oder ein Seitan-Gemüse-Eintopf oder eine Suppe – die Ernte aus dem Garten liefert aktuell Fenchel, Kürbis, Salat, Tomaten und seeeehr viel Kohl. Seit vielen Jahren mache ich Diätexperimente – aktuell mache ich Low-Carb Variante – daher keine Kartoffeln – das passt gut, da wir aktuell auch keine ernten. Geerntetes Obst verarbeiten TJ und ich: Äpfel (ich: Muß, Applewoi und eingelegt) und Plaumen (TJ: u.a. mit Rotwein einkochen – macht Supermitbringsel und schmeckt seeeehr lecker – nur für mich aktuell nicht wegen low carb)
  • 19:00 Da ich schon seit einiger Zeit kein Fernsehen mehr gucke und auch auf die tägliche Dosis “Was alles in der Welt schlechter geworden ist”-Fernsehen/Webblogs verzichte widme ich mich gleich einer gehaltvolleren Lektüre: aktuell lese ich im Wechsel: Marc Aurels “Selbstbetrachtungen” und Tim Ferris “Die 4-Stunden-Woche”. Marc Aurel gefällt mir am besten. Ich genieße es mich in die Vergangenheit zu versetzen und dennoch Dinge zu lesen, die mir für mein heutiges Leben noch immer viel sagen.
  • 20:30 Etwa alle 2-3 Tage schreibe ich 1-3 Blog-Artikel, die auf diesem oder anderen Blogs erscheinen. Häufig fabriziere ich auch nur Entwürfe. Alternativ schreibe ich aktuell an einem Kursprogramm. Es dauert länger als ich dachte, macht aber auch mehr Spaß als ich erwartet habe. Ich erledige private Email-Konversationen.
  • 22:00 Ich versuche TJ davon zu überzeugen, dass man besser vormittags früh arbeiten kann als noch bis spät in die Nacht zu wirken. Manchmal läuft diese Konversation auch genau umgekehrt und sie bemüht mich vom selben Zusammenhang zu überzeugen. Wir haben ähnlich dicke Schädel, sind jedoch beide meist vor 0:00 im Bett.
  • 0:00 Schlafen.

An freien Tagen: lese ich noch mehr. Gelegentlich verfalle ich auch wieder meiner “Wie viel schlechter die Welt geworden ist”-Informationssucht und blättere z.B. durch fefes-Blog.
Ich nehme mir mehr Zeit für Kursunterlagen oder tue etwas für Transition Hamburg oder bin im Garten – auch mit anderen – bzw. mit TJ unterwegs um Verschenktes oder Getauschtes abzuholen. Aktuell nimmt die Ernte und deren Verarbeitung viel Zeit in Anspruch.

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Ein Kommentar zu Muster eines guten Tages im Jahr 2012.

  1. Du hast auf jedenfall einen ganz schön langen Tag, aber ich finden Deinen Start in den Tag super klasse. Bringen die Affirmationen Morgens wirklich was ?

    Ich schaue auch sehr sehr selten TV ! Lieber lese ich auch Bücher, oder arbeite an meinem Blog.

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