Tipps um die Lebensdauer von Haushaltsgeräten zu verlängern

Nach wenigen Jahren scheinen viele Haushaltsgeräte ihren Dienst zu quittieren. Die Lebensdauer von Elektrogeräten kann auch die Folge des Mangels an der richtigen Pflege sein. Hier finden gibt es deshalb einige Tipps, wie man die Geräte vor Verschleiß und Leistungsabfall schützen kann.

Der regelmäßige Gebrauch geht an den Haushaltsgeräten nicht spurlos vorüber. Die Gerätschaften kommen täglich mit Schmutz und Keimen in Kontakt. Die tägliche Nutzung beansprucht die Lebensdauer von Haushaltsgeräten. Um unnötige Kosten und Ärger zu vermeiden, sollte man seine Geräte regelmäßig säubern. Mit der richtigen Pflege lassen sich verstopfte Siebe und schlecht riechende Waschmaschinen vermeiden. So spart man Geld für erhöhten Stromverbrauch, Reparaturen und gar Neuanschaffungen.


Geld gespart durch regelmäßiges Säubern

Man sollte vor dem ersten Gebrauch unbedingt die Gebrauchsanweisung des Herstellers lesen. Die Anleitung zur korrekten Reinigung sollte stets eingehalten werden, sonst könnte es zu technischen Defekten kommen. Damit die monatlichen Strom-und Energiekosten nicht unnötig in die Höhe getrieben werden, sollten Haushaltsgeräte nicht ungünstig platziert werden. Kühlgeräte beispielsweise verbrauchen mehr Leistung, wenn die Lüftungselemente zugestellt sind. Denn dies trägt dazu bei, dass der Stromverbrauch deutlich angehoben wird. In einigen Fällen können die Maschinen auch durch übermäßige Belastung heiß laufen und irreparablen Schaden erleiden. Das Lüftungsgitter sollte an Rück- oder Unterseite immer staubfrei sein.

Waschmaschinen reinigen

Um die Wäsche zu schonen wird oftmals mit niedrigen Temperaturen gewaschen. Einmal im Monat sollte ein 60-Grad-Programm mit bleichmittelhaltigem Pulverwaschmittel angewendet werden um Rückstände und Keime vollständig zu entfernen. Das verhindert auch, dass die Waschmaschine anfängt zu stinken. Hilfreich ist es auch, die Trommeltür und Waschmittelschublade nach jedem Waschgang eine Weile offenstehen zu lassen, um Schimmel und geruchsbildende Bakterien zu vermeiden.

Nach jedem Waschgang sollte auch überprüft werden, ob sich kleinere Gegenstände oder Schmutzreste im Dichtungsgummi der Tür angesammelt haben. Kalk kann die Gummi-Manschette an der Öffnung spröde werden lassen, angreifen und zerstören. Ebenso Schmutz und Wasserreste sollten mit einem Tuch aus Vertiefungen entfernt werden, um das Material zu schonen.

Kühlschrank und Gefrierfach saubermachen

Der Kühlschrank muss aus hygienischen Gründen unbedingt in regelmäßigen Abständen gesäubert werden. Hierbei ist es zu empfehlen, die Dichtungen der Türen mit warmem Wasser und etwas Seife sauber zu halten, denn wenn die Dichtung nicht mehr intakt ist, muss das Gerät stärker kühlen und der Stromverbrauch nimmt zu. Außerdem sollte man das Gefrierfach regelmäßig abtauen, denn dies spart Geld und Energie. Vor allem im Winter kann der Gefrierschrank problemlos abgetaut werden, denn der tiefgefrorene Vorrat kann bei Außentemperaturen unter null Grad auf dem Balkon oder der Terrasse zwischengelagert werden.

Backofen reinigen

Nach Nutzen des Backofens ist es empfehlenswert diesen noch in warmem Zustand mit mit einem feuchten Lappen zu reinigen. Eine weniger arbeitsintensive Lösung ist einen Backofen mit Selbstreinigung zu erwerben. Ein Backofen mit katalytischer Reinigungshilfe hat nämlich die Innenwände mit einer speziellen Beschichtung aus Emaile oder Keramik versehen. Durch Katalysatoren, werden bei Temperaturen zwischen 200 und 300 Grad und in Verbindung mit Sauerstoff die Fettpartikel oxidiert und zerfallen.

Säuberung des Staubsaugers

Staubsaugern ohne Staubsaugerbeuteln sind umweltfreundlicher und zugleich kann Geld gespart werden, da keine Beutel gekauft werden müssen. Es besteht zwar ein höherer Pflegeaufwand aber die beutellosen Varianten können mit der richtigen Pflege längerfristig kostengünstiger sein. Schutzbehälter der Staubsauger lassen sich entnehmen und mit klarem Wasser reinigen. Einzelteile können in der Dusche oder Badewanne ohne Reinigungsmittel zügig gesäubert werden. Man sollte sich stets an der Herstellerempfehlung orientieren und den Sauger pünktlich reinigen. Nach jedem Saugvorgang sollte grober Schmutz aus den Behältern entfernt werden, um zu verhindern, dass die Filter frühzeitig verstopfen.

Wege die unser Geld geht oder Geldfluss für unstete, Mittelklassen- und Investoren-Einkommen

Wer arm ist oder nur über ein unstetes Einkommen verfügt – und somit keinen Kreditrahmen besitzt, der muss seine Kosten zu 100% durch sein Einkommen decken. Man kann das graphisch veranschaulichen:

Jemand der nur wenig Geld hat, tauscht seine Zeit in Form von Arbeit gegen Geld und kann sich davon dann Waren kaufen.

Angestellte und jeder weitere mit regelmäßigem Einkommen, kann zusätzlich zum Einkommen Schulden machen. Heutzutage kann das fast jeder Man kann also neben dem Geld, was man verdient zusätzlich Ausgaben durch Schulden finanzieren. Man kann sich damit Laptops, Fernseher, Autos oder Häuser finanzieren. Heutzutage ist das der normale Modus persönlicher Finanzen. Es wird immer weniger bar bezahlt. 

Veranschaulicht sieht das so aus:

Man sieht in der Darstellung etwas Wesentliches, dass häufig bei der Aufnahme von Schulden vergessen wird. Die Zinsen, die man für das Geld zahlt, dass man sich leiht gehen an andere Leute!

Jemand, der seine Finanzen im Griff hat, kann neben den Ausgaben, die aus dem Einkommen finanziert werden etwas zur Seite legen und es anlegen: genauso wird man zu denen, die im letzten Diagramm als “andere Leute” beschrieben wurden! Wenn ihr selbst den Übergang vom Schuldner zum soliden Haushalten und weiter zum Investor machen wollt: dann müsst ihr in Einkommen-generierende Werte investieren.

Der erste und einfachste Weg die Höhe des benötigten Gehaltes zu reduzieren, gleichzeitig aber nicht weniger oder sogar mehr zu verdienen. Investieren ist ein Weg die Höhe des benötigen Gehalts zu reduzieren – und so Schritt für Schritt zu mehr finanzieller Unabhängigkeit zu gelangen. Das kann man so darstellen:

Das schöne an Diagrammen ist die Klarheit, die sie bringen: wenn es also eine Beziehung zwischen Geld und Sachen gibt und man den Aufwand reduzieren gibt, was könnte man tun? Das einfachste ist: weniger einkaufen. Das kann Verzicht sein, aber auch die Erkenntnis, dass man vieles nicht braucht.

Es geht aber noch weiter: wir können auch über Alternative Quellen nachdenken: man könnte Dinge günstiger und/oder gebraucht kaufen. Auch könnte man Dinge kaufen, die höhere Qualität haben, dadurch langlebiger sind und dadurch letztlich über einen längeren Zeitraum günstiger sind. Auch wäre es möglich über Geld-unabhängige Bezugsquellen nachzudenken: etwa Teilen und Tauschen mit Bekannte, Freunden, Familie und Nachbarn.

Ist nun noch Geld übrig, so kann man dieses anlegen.  Sobald du Geld anlegst, hast du zusätzliche Einnahmen bzw. Cash Flows. Und je mehr Geld du anlegst, des mehr zusätzliche Einnahmen hast du. Und: je weniger Geld du für Sachen ausgibst, desto mehr kann man anlegen. Ich treibe das derzeit so weit, dass ich in den letzten Jahre 2/3 meines Gehaltes gespart habe. Sobald du genügend Einkommen-generierende Vermögenswerten – oder Assets- angesammelt hast, so können diese im Prinzip deine ganzen Grundausgaben decken, sodass du nur noch für einen kleinen Teil zusätzliche Einnahmen brauchst.

Zu diesem Zeitpunkt bist du partiell finanziell unabhängig. Es ermöglicht dir weniger zu Arbeiten und die gewonnene Zeit etwa in Aktivitäten zu investieren, die deine Ausgaben weiter senken oder dir einfach Zeit für Bildung, Sport oder andere Herausforderungen oder einfach Freizeit zu haben.

Man kann auch noch weiter gehen, und weiter arbeiten, solange bis die Anlagen so viel Einnahmen generieren, dass man gar kein Arbeitseinkommen mehr braucht. Das sieht dann so aus:

Wenn die Einnahmen aus deinen Anlagen alle deine Ausgaben decken, dann bist du finanziell unabhängig. Zinsen, Renten, Dividenden und sonstige Einnahmen aus Anlagen decken dein Ausgaben. Wenn man nun noch weiter arbeitet, werden die Anlagen zunehmend größer. Durch den Zinseszins-Effekt wachsen sie sogar exponentiell an und generieren dabei immer mehr Einnahmen.

Vielleicht leuchtet jetzt ein, warum es nicht so gut ist, wenn eure Anlagen euer Haus sind. Ihr könnt zwar in eurem Haus sitzen und dafür dann keine Miete mehr zahlen, aber aktiv Einnahmen generiert das Haus nicht. Man kann sich in diesem Zustand aber auch jederzeit zur Ruhe setzen und muss gar nicht mehr arbeiten.

Im Falle der finanziellen Unabhängigkeit zahlen anderen für unsere Ausgaben. Es sind diejenigen, die Schulden haben oder unser Geld leihen, um damit in Firmen Gewinne zu erwirtschaften, die uns finanzieren.

Ihr wollt auch zur Investorenklasse gehören? Dann fangt an Geld anzulegen! Mintos ist dafür eine einfache Option. Hier könnt ihr mehr dazu lesen. Wer noch mehr dazu lesen möchte, dem sei das Buch Rich Dad Poor Dad: Was die Reichen ihren Kindern über Geld beibringen empfohlen.

Investieren in Kredite mit Mintos. Erfahrungen nach 10 Monaten.

Liebe Leser,

ich habe vor etwa einem Jahr begonnen Geld auf der P2P-Kreditplattform Mintos zu investieren. Auf einer P2P-Kreditplattform werden Menschen, die Geld brauchen mit Menschen, die Geld verleihen wollen zusammengebracht. Für eine Einführung empfehle ich euch den Artikel Investieren auf dem P2P-Lending-Marktplatz von Mintos.

Heute möchte ich euch über meine Erfahrung und das bisherige Ergebnis berichten.

Ich habe mich vor 10 Monaten bei Mintos registriert und 2.000 Euro investiert. Bis heute habe ich fast 200 Euro (genau: 199,67 Euro) Zinsen erhalten. Das entspricht auf 12 Monate hochgerechnet einer Jahresrendite von 12 %. Kommen wir jetzt zum Kontoauszug, der zeigt, was genau passiert ist.

Kontoauszug

Hier ein Auszug aus meinem Kontoauszug für das Jahr. Nach der Tabelle folgt ein Erklärung zu jedem Eintrag.

Erklärungen zu den Tabelleneinträgen.

Investitionen in Darlehen. Die Summe von 6159,73 Euro ergibt sich, weil das investierte Geld mehrfach ausgeliehen wurde.

Zinszahlungen. Das ist die Summe aller pünktlich und vollständig gezahlter Zinsen. Das waren 171,61 Euro.

Zinszahlungen aus Rückkäufen. Mintos bietet das Investieren mit Rückkaufgarantie an. Bei Kreditausfall werden euch euer Kapital und die erwarteten Zinsen erstattet. Das habe ich so gemacht und es wurden mir so 22,97 Euro für zurückgekaufte Kredite an Zinsen gutgeschrieben.

Verzugsgebühren. Das sind Gebühren, die bezahlt werden müssen, wenn die Kreditraten länger als 30 Tage nicht bezahlt wurden. Bei mir waren das 3,09 Euro.

Verzugszinsen. Werden die Verzugsgebühren länger als 30 Tage nicht gezahlt, falle auch darauf Zinsen an, die du auch erhältst. Bei mir waren das 0,84 Euro.

Verzugszinsen aus Rückkäufen. Wenn der Rückkauf einmal auf sich warten lässt, gibt es auch für die Wartezeit dafür ab 30 Tagen Zinsen. Bei mir waren das 1,16 Euro.

Wie man erkennt, zahlen die meisten Kreditnehmer ihre Zinsen pünktlich. Die Zinszahlungen aus Rückkäufen machen etwa  10% der Gesamtsumme von. Die geringen Beträge für Verzugsgebühren, Verzugszinsen und Verzugszinsen aus Rückkäufen zeigen, dass es nur selten zu Problemen kommt.

Ich bin mit dem Ergebnis insgesamt sehr zufrieden und kann meine Empfehlung für Mintos nur wiederholen. Es auch einmal ausprobieren möchte kann sich hier anmelden.

Noch eine Info: Mintos gibt es jetzt auch auf Deutsch: einfach oben rechts unter mintos.com von „EN“ auf „DE“ wechseln.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Investieren und freue mich von euren Erfahrungen in den Kommentaren zu hören.

Euer Frank

Reisen – günstig und angenehm.

Packen und los! (Quelle: Pixabay)

Das Jahr schreitet voran! Die Narzissen stecken ihre Köpfe aus den Wiesen. Es wird wärmer und man bekommt Lust hinauszugehen: ich bin schon ein paar Mal mit einer Sommerjacke spazieren gewesen. Auch die Lust auf Neues wächst mit zunehmender Sonne und zunehmendem Frühjahresgefühl. Seit der Frühjahresputz abgeschlossen ist, ist Zeit für das nächste Kapital im Jahr: es geht ums Reisen. Reisen befriedigt die Neugier, macht Spaß und entspannt. Allerdings kostet Reisen auch Zeit und Geld: Die Deutschen nehmen sich im Jahr im Schnitt 12 Tage Zeit für Urlaubsreisen und geben dafür im Schnitt 1071 Euro aus (Stand 2015). Das sind 90 Euro pro Tag.

Ich denke, das können wir besser!

Langfristige Planung

Am besten ihr plant langfristig. So holt ihr aus eurem Geld mehr Reisezeit heraus. Für Frühentschiedene sind Reise oft weitaus günstiger. 3 Monate vorher sind oft schon knapp, also am besten jetzt schon den Sommerurlaub im Juli oder August planen!

Reisezeit

Natürlich sind Reisen in der Saison teurer: oft sind Frühling und Herbst günstiger als der Sommer und selbst innerhalb der Zeiten gibt es noch Unterschiede. Ein Urlaub in der Nebensaison kann euch zwar möglicherweise Sonne kosten, aber in jedem Fall Geld sparen, denn oft sind in der Nebensaison nicht nur die Transportmittel und die Unterbringung günstiger, sondern auch die Tickets für Museen, Ausstellungen und Veranstaltungen.

Reiseziel

Je weiter das Urlaubsziel entfernt ist, desto länger sollte die Reise meiner Meinung nach dauern. An- und Abreise sind ein wesentlicher Teil der Reisekosten. Und auf je mehr Tage Aufenthalt wir die An- und Abreise verteilen, desto geringer sind die Transportkosten pro Reisetag. Wer also etwa über das Wochenende nach Indien fliegt, der zahlt dafür das ganze Reisebudget von 1.071 Euro für 2,5 Tage und sitzt von 60 Stunden, die ein Wochenende hat, 24 Stunden im Flieger. Hört sich an den Haaren herbeigezogen an? Nope. Hat eine ehemalige Bekannte von mir so mit ihrem damals neuen Freund genauso gemacht. Danach waren beide dann erst einmal eine Woche krank, weil sie bei der Kleidungsplanung nicht mit 24 Stunden Klimaanlage im Flugzeug gerechnet hatten. In jedem Fall sollte die Kleidungsplanung stimmen…

Wer hingegen nach Portugal will und sich zwei, drei Tage pro Fahrt Zeit nimmt, z.B. mit dem Bus, der kann so leicht über Stopps in Holland, Frankreich und Spanien einen guten Teil Europas etwas kennenlernen und gegenüber einem Flug gutes Geld sparen. Außerdem wird so aus Hin- und Rückfahrt mehr ein Teil des Urlaubs und ist nicht nur Zeit, die man absitzen muss. Wer mit einem durchschnittlichen Budget von 30 Euro pro Tag auskommt, kann mit 1.071 Euro über einen Monat lang unterwegs sein. Aber auch für die realistischere Reisedauer von bis zu 3 Wochen, kann die Anreise auch ruhige 2-3 Tage dauern.

Unterbringung

Insbesondere bei langfristiger Planung könnt ihr entweder von günstigeren Buchungskonditionen profitieren, gegebenenfalls bei Bekannten unterkommen oder aber einen sogenannten Flat- oder Hausswap machen. Das haben JH und ich im letzten Jahr nach Frankreich so gemacht. Genaueres könnt ihr hier nachlesen.  Auch gemeinsames Reisen mit Freunden hat Vorteile: ein Ferienhaus zu sechst, statt zu zweit oder dritt zu mieten ist einfach günstiger. Simple Math 🙂

Transportmittel

Günstig und angenehm mit dem Bus (Quelle: Pixabay)

Die ungefähre Reihenfolge der Kosten für unterschiedliche Transportmittel sieht von billig nach teurer so aus: Fahrrad < Bus < Bahn < Auto < Flugzeug. Natürlich kann das auch abweichen: wenn ihr wirklich mit 2-4 Personen im Auto sitzt, dann ist auch Autofahren wieder günstig. Und bis auf das Fahrrad kann bei ausreichend frühem Buchen sogar noch ein Flug günstig sein, wohl aber nicht günstiger als ein früh gebuchter Bus. Ich selbst bevorzuge den Bus noch vor der Bahn. Aus Kosten-, Umwelt- und reisehygienischen Gründen. Was Reisehygiene ist, fragt ihr? Im Wesentlichen geht es ums Reisetempo. Die Idee geht auf eine Aussage zurück, die ursprünglich von nomadische Indianer gemacht wurde: “Wenn du auf Reisen an einen neuen Ort gelangst, dann braucht die Seele Zeit um nachzukommen.”. Ich bin kein sonderlich gläubiger Mensch, habe aber in der Vergangenheit nach einen Flug häufig ein paar Tage ein unwirkliches Gefühl am neuen Ort. Das geht mir nicht so, wenn ich wie etwa auf einer Busfahrt den Wechsel der Umgebung aktiv erlebt habe. Außerdem fallen mir auch lange Fahrten mit Podcast oder Hörbuch auf den Ohren oder Video auf dem Smartphone leicht. Und für wen das nichts ist: einfach ein paar Zwischenstopps planen, finde ich sogar noch reizvoller, da man zwischendrin in die Umgebung eintauchen und Neues erfahren und kennenlernen kann. Noch ein Tipp: Ebenso wie bei langen Autofahrten, haben sich für mich auch für lange Busfahrten Autofahrerhosen bewährt. Die habe ich erst vor circa 2 Jahren kennengelernt. Das sind Hosen mit mehr Spiel im Bund, sodass längeres Sitzen komfortabel möglich ist – eigentlich egal in welchem Fahrzeug.

Fazit

Abgesehen von verlängerten Hin- und Rückfahrten in Etappen ist Herumreisen nichts für mich. Zu unstet für meinen Geschmack. Ich bevorzuge zudem geringere Distanzen und längere Aufenthalte. In diesem Sinne werde ich ab April für circa 2 Monate nach Berlin, Bonn, München und Wien reisen – mit dem Bus. An allen Orten besuche und wohne ich bei Freunden. Allerdings werde ich auch unterwegs arbeiten. Dennoch wird genug Zeit für gute Gespräche, Bücher und Spaziergänge an neuen Orten sein und ich freue mich schon auf die Abwechslung und Inspiration, die neue Orte und vor allem andere Menschen bringen.

Ich hoffe, dass auch ihr in nicht allzu ferner Zeit ein paar freie Tage habt, die ihr genießen könnt – ob Zuhause oder auf Reisen!

Frühjahrsputz – wer früher putzt spart und hat länger Spaß

Fegender Mann Quelle: Pixnio.

Wenn draußen die Blumen ihre ersten Farben zeigen, die Singvögel morgens aus vollem Hals zwitschern und auch die Katze wieder ihren täglichen Streifzug durch Nachbars Garten aufnimmt, ist es Zeit für den Frühjahrsputz. Was vielen als Gräuel gilt, ist tatsächlich ein wichtiger Teil der regelmäßigen Haushaltsführung, der viel Mühe und Geld sparen kann.

Denn der Frühjahrsputz ist nicht nur dazu da, das ganze Haus mal wieder gründlich zu reinigen und den Staub, der während der Heizperiode besonders hartnäckig ist, vollkommen zu entfernen. Er ist gleichzeitig eine Generalüberholung für das Zuhause: Da muss die Glühbirne im Keller ausgetauscht und die Dusche mit der Saugglocke bearbeitet werden, bevor der Abfluss verstopft.

Die Aufgaben, die beim regelmäßigen Putzen oft außen vorgelassen werden, sind besonders wichtig, weil sie kostspielige und zeitaufwändige Reparaturen verhindern können. Aber wie überwindet man seinen inneren Schweinehund und geht den Frühjahrsputz am besten an? Und muss man dafür nicht erst einmal X Reinigungsmittel kaufen? Hier sind ein paar Tipps, die die Grundreinigung zuhause erleichtern.

Wischmop! Quelle: Stocksnap.

Motivation für den Frühjahrsputz

Wer hat schon Lust zu putzen? Besonders wenn ein zeitaufwändiger Frühjahrsputz ansteht kann der Instinkt, unangenehmes aufzuschieben, überhandnehmen. Mit folgenden Ideen erscheint die große Aufgabe auf einmal nicht mehr so unüberwindlich:

  • Geteiltes Leid ist halbes Leid: Wer einen Partner oder Mitbewohner hat, kann Aufgaben ganz leicht aufteilen. Aber auch wenn man alleine lebt, gibt es Optionen. Eine Frühjahrsputz-Party mit Freunden ist eine Möglichkeit. Reinigt man zusammen erst die eine, dann die andere Wohnung, kann man sich beim Putzen nebenbei so unterhalten, als würde man beim Kaffeeklatsch zusammensitzen. Apropos: Eine kleine Pause zwischendurch kann ebenfalls die Motivation steigern.
  • Spaß ins Putzen bringen: Da die meisten Putzaufgaben kaum Konzentration erfordern, kann man die Zeit nutzen, um nebenbei Musik, ein Audiobuch oder einen interessanten Podcast zu hören, sich zu unterhalten oder Telefonate über das Headset zu erledigen. Und schon scheint die Zeit schneller vorbeizugehen!

Die wichtigsten Reinigungsmittel

Eine große Putzaktion erfordert nicht unbedingt eine große Auswahl an Reinigern und Hilfsmitteln. Wer sich auf die wichtigsten Haushaltshelfer konzentriert, kann Geld und Zeit für einen zusätzlichen Einkauf sparen und nebenbei die Umwelt schonen. Denn nicht jede Chemiekeule ist effektiver als altbewährte Hausmittel. Besonders wichtig sind:

  • Essig oder Zitronensäure: Sie sind vielseitiger als jeder Universalreiniger. Mit Wasser verdünnt wird Essig gerne zum Putzen verschiedenster Oberflächen und Böden in Bad, Küche und beim Abstauben von Möbeln verwendet. Die in ihm enthaltene Säure reinigt schonend, sollte jedoch nur gut verdünnt auf sehr empfindlichen Materialien wie porösen Natursteinen, Fugen oder Dichtungen angewandt werden. Besser ist hierfür Zitronensäure geeignet. Damit das Putzen schneller geht, können die Mittel mit Wasser verdünnt in eine Sprühflasche gegeben werden.
  • Backpulver: Backpulver ist ebenfalls sehr vielseitig und kann verwendet werden, wenn der Abfluss verstopft, die weißen Vorhänge wieder strahlen sollen, angebranntes Kochgeschirr gereinigt oder Fettflecken entfernt werden müssen.

Endlich wieder eine saubere Wohnung! Quelle: Pexels.

Wenn man mit dem Frühjahrsputz erst einmal anfängt, wird schnell klar, wie wichtig es ist, das Haus ab und zu so richtig gründlich zu reinigen. Es ist nicht nur schön, in einem frisch geputzten Zuhause Zeit zu verbringen, sondern spart beim nächsten Putzen Zeit und kann teure Reparaturarbeiten verhindern, wenn man Schäden zum Beispiel durch Schimmel oder verstopfte Rohre frühzeitig erkennt. Deswegen gilt: Wer früher putzt, spart und hat länger Spaß!

Tinyhouses – kleine liebevolle Wohnorte

Quelle: Wikipedia. (posted to Flickr by RowdyKittens; CC BY 2.0)

Wohnen ist in der Regel die größte Ausgabe, die wir uns leisten. Und tatsächlich ist die mittlere Wohnfläche pro Bewohner ständig angestiegen. Nach der 80-20-Regel ist es jedoch am effektivsten, bei den größten Ausgabeposten einzusparen. Man kann sagen: wenn wir uns beim Downsizing allein auf die Themen Wohnen und Mobilität beschränken, dann könnte fast jeder früher aufhören zu arbeiten oder weniger arbeiten oder entspannter leben. Miete kostet jährlich durchschnittlich 4090,14€ (46,5m² zu 7,33€/m² x 12 => 12 x 340,84€): wer sie reduzieren kann, sollte das tun. Mögliche Ansätze sind: Wohnraum teilen, Wohnen in weniger attraktiven Gegenden, kleiner Wohnen, unkonventionell wohnen. Neben dem Wohnen zur Miete gibt es auch das Eigenheim.

Warum also nicht ein eigener Wohnort? So denken und handeln viele: denn neben dem mutmaßlichen finanziellen Aspekt ist der eigene Wohnort nach wie vor Gegenstand sehnsüchtiger Träume. Leider kann er aber auch große Kosten und Schulden verursachen und bewirkt damit nicht selten familiäre Zerwürfnisse. Dieser Artikel soll aber keine Schmährede gegen das Eigenheim werden (die findet ihr hier ;-)).

Kombinieren wir stattdessen nun die Konzepte Eigenheim mit unkonventionell wohnen und kleiner Wohnen, dann kommen wir beim Tinyhouse – also einem winzigen Haus – an. Was ein Tinyhouse ist und was nicht, ist nicht streng definiert: Für gewöhnlich gilt aber jedes Haus mit einer Grundfläche von 46m² oder weniger als Tinyhouse.

Warum Tinyhouses?

So sieht eine mögliche Innenausstattung aus.Quelle: Wikipedia. (posted to Flickr by RowdyKittens; CC BY 2.0)

Finanzielle Aspekte. Tinyhouses bieten  eine finanzierbare alternative zum klassischen Wohnraum. Typische Preise bewegen sich zwischen 20.000 und 50.000 EUR: wobei es wie sonst auch überall auch deutlich teurer, aber auch billiger geht – vor allem, wenn man selbst mehr Hand anlegt und je mehr man auf recycelte Materialen setzt. Das untere Ende hat der kalifornische Künstler Gregory Kloehn erkundet: er baut aus geretteten Baumaterialien mobile Tinyhouses für weniger als 100 EUR. Damit hat er schon vielen Menschen aus der Obdachlosigkeit geholfen. Neben dem Anschaffungspreis ist auch mit geringeren Betriebskosten zu rechnen: Heizung, Instandhaltung und Steuern werden billiger sein als in „normal“ großen Häusern. Tinyhouses werden nicht selten von älteren Menschen mit geringen Ersparnissen und/oder geringer Rente bevorzugt, zumindest in den USA und Kanada. In Deutschland sieht es aktuell noch etwas mau aus. Wer wie ich ganz bewusst finanziell ein kleineres Rad schwingt und deutlich unter seinen Möglichkeiten lebt, für den ist ein Tinyhouse eine überlegenswerte Alternative. Wenn es auch nicht ganz dasselbe ist, betrachte ich meine Wohnung mit 39 Quadratmetern, die ich mir mit JH teile, als Tinyhouse im festen Haus. Und auch als Probe für den Umzug in ein „echtes“ Tinyhouse in ein paar Jahren.

Ökologische Aspekte. Tinyhouses sind auch eine ökologische Alternative zum „normalen“ Wohnen in Mietswohnungen oder festen Häusern: denn es ist sowohl weniger Energie für den Bau, als auch für den Betrieb nötig, als für klassische Behausungen aus Beton. Da für ein Tinyhouse eine viel geringere Grundfläche nötig ist, kann von einem Grundstück gleichzeitig mehr Fläche für die (Teil-)Selbstversorgung genutzt werden. Ein weiterer ökologischer, aber auch gesundheitlicher Vorteil: denn frischer als aus dem eigenen Garten wird es nicht mehr. Beim Wohnen in einem Tinyhouse lässt sich einfacher Offgrid leben – d.h. ohne den Anschluss an die Kanalisation, das Stromnetz usw. – gerade in der mobilen Variante für einen Campingplatz sollte es auch rechtlich einfacherer sein: dafür empfehle ich euch aber, euch ggf. separat zu informieren, wenn ihr hier Blut geleckt haben solltet.

Einfaches Leben. Wie oben schon angedeutet, hat die Tinyhouse-Bewegung ihre Wurzeln im Simple Living, also der Bewegung hin zum einfacheren Leben. Die kleinere Fläche schränkt automatisch die Möglichkeiten ein, sich mit ohnehin überwiegend unnützen Konsumgütern einzudecken. Das ist sehr befreiend! Und, es hat selbstredend zusätzlich positive finanzielle und ökologische Auswirkungen: man verbraucht weniger, muss so weniger arbeiten und hat mehr Zeit für die Selbstversorgung, die Eigenarbeit, für Hobbys, Freunde oder was einem sonst noch Spaß macht. Durch raffinierte Kombinutzung von Flächen und Einrichtungegegenständen, ist es möglich, sehr gut auf kleinstem Raum zu leben. Tinyhouses fördern die Idee und Schönheit einer kleineren, einfacheren und menschlicheren Existenz.

Häufig werden Tinyhouses mit Wohnwagen verglichen. Tinyhouses sind jedoch so gebaut, dass sie genauso lange halten wie  traditionelle Häuser. Außerdem werden für den Bau von Tinyhouses eher Baumaterialen und -prinzipien angewandt wie bei traditionellen Häusern. Auch ästhetisch ähneln sie „richtigen“ Häusern stärker, als Wohnwagen das tun.

Hintergrund, Literatur, verschiedene Konzepte

Populär wurden Tinyhouses durch Jay Shafer, der mobile Tinyhouses gestaltete und in einem mit einer Größe von 8,9 Quadratmeter wohnte. Später gründete er u.a. Tumbleweed Tiny House Company. Dort kann man sich Pläne und Trailer für den Eigenbau oder auch gleich ganze Tinyhouses inklusive Finanzierung kaufen. Die Pläne sollte man für Deutschland jedoch nur als Anregung sehen: sie sind gehen nämlich nicht mit den deutschen Anforderungen an Anhänger konform. Ryan Mitchels Bücher wie Tiny House Living: Ideas for Building and Living Well in Less Than 400 Square Feet gibt eine phänomenal bebilderte Einführung in das Fantasiereich der Tinyhouses, während Tiny Houses Built with Recycled Materials: Inspiration for Constructing Tiny Homes Using Salvaged and Reclaimed Supplies sich mehr auf die Verwendung von Recyclingmaterialen konzentriert. Gleichwohl es heute sehr wohl moderne und hübsch eingerichtete Tinyhouses jeglicher Art gibt, hat das Thema seinen Ursprung in der Simple Living Bewegung. Das wird inbesondere in Gregory Paul Johnsons Buch: Put Your Life on a Diet: Lessons Learned from Living in 140 Square Feet: Lessons Learned Living in 150 Square Feet deutlich. Auch deutsche Architekten haben sich des Themas angenommen. So hat z.B. Richard Horden das Micro Compact Home (M-CH) mit 7.1 Quadratmeter, einen Wohncubus mit hochfunktioneller Koch-, Hygiene-, Ess- und Schlafgelegenheit für 1-2 Personen geschaffen. Luxuriöser ist da Maxim Kurennoys Futteralhaus Modell FH_25, das immerhin 25 Quadratmeter aufweist – darin soll allerdings auch eine Familie mit zwei Kindern Platz finden. Die meisten Bücher auf Deutsch zu dem Thema beziehen sich auf immobile Häuser. Das finde ich etwas schade, denn eigentlich ist für mich gerade der mobile Charakter von Tinyhouses interessant. Auch interessant ist Van Bos Unreal Estate – insbesondere unter dem Aspekt der Multifunktionseinrichtung.

Immerhin kann man ein Tinyhouse auf einem Campingplatz abstellen oder in einem Schrebergarten – sofern die Gemeinschaft das o.k. findet. Auf baurechtliche Aspekte will ich hier nicht weiter eingehen. Ihr könnt dazu hier, hier und hier mehr lesen. Auf wagendorf.de gibt es außerdem eine Community inklusive Anzeigen für Stellplätze und Teile.

Aber das geht doch nicht mit der Familie!

Doch. Sofern ihr das Englische nicht scheut: hier zwei Videos, die zeigen, dass es auch mit der Familie geht – wenn man nur will!

Und:

Noch sind sie relativ selten, was sicher auch damit zu tun hat, dass das Thema trotzdem noch relativ unbekannt ist und es wenig konkrete Beispiel in der näheren Umgebung gibt.

Wollt ihr ein Tinyhouse testen? Umfrage 

Sofern ihr Interesse an einem Tinyhouse habt, möchte ich euch bitten an folgender Umfrage teilnzunehmen.  Wenn das Interesse groß genug sein sollte, möchte ich dazu versuchen Workshops zu organisieren oder sogar eine kleine Tinyhouse Wohn- und Feriensiedlung planen. Aber alles nach einander. Danke für eure Teilnahme!

Habt ihr Interesse an Tinyhouses?

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Weitere Quellen

5 Gedanken am Freitag – KW 5

Liebe Leute,

hier meine 5 Gedanken zur Woche KW 5.

  1. Wissenschaftliche Entdeckung der Woche: Wer sich schon etwas mit Astronomie befasst hat, der weiß, dass es nicht nur unser Sonnensystem und auch nicht nur die Milchstraße gibt – die im übrigen bereits aus 400 Mrd. Sonnen besteht. Nein, es gibt wiederum Millionen Galaxien, die in größeren Strukturen organisiert sind: Galaxienhaufen, lokale Gruppe, Superhaufen, Super-Cluster und Filamente. Wir gehören z.B. mit zur sog. lokalen Gruppe, die ihrerseits zum Virgo-Superhaufen gehört, der wiederum zum Super-Cluster Laniakea gehört. Die Masse ist im Universum recht ungleichmäßig verteilt. Im sichtbaren Universum ist unlängst eine mit dem Namen Shapley Attractor bezeichnete Region als Gravitationszentrum bekannt geworden. Relativ neu ist die Entdeckung einer rätselhafen Repellerregion, die offenbar eine abstoßende Wirkung entfaltet. Dieser Entdeckung widmet sich dieser Artikel. Ich finde das hochspannend. Sobald es endlich zu einem Paradigmenwechsel in der Physik gekommen ist und wir warpfähig sind, will ich das alle sehen 🙂 –  mit eigenen Augen.
  2. Video-Tipps der Woche: Zurück auf der Erde geht es mit Mobilität weiter. Ja, ich weiß, nicht immer soviel YouTube, Frank. Aber mir haben die Videos beide ganz gut gefallen. WDR-Haushaltscheck zum Thema Fahrrad und E-Bike und ZDF Volle Kanne – Trendfahrzeug Lastenrad mit Joachim Schalke vom ADFC Köln.
  3. Artikel der Woche: Nach so viel Theorie nun etwas Praxis: Im Artikel mit dem etwas reißerischen Titel Warum Ärzte Bodybuilder hassen erklärt mein Trainingskollegen Dominik Dotzhauer, welche Vorbehalte Ärzte in der Regel gegenüber dem Trainieren mit Gewichten haben und warum diese fehlgeleitet sind. Dominiks ist selbst Arzt und Leiter des Dotzhauer Instituts.
  4. Zitat. Abschließend, will ich euch nach der Trainingseinheit mit Dominik noch einmal über folgendes Zitat nachdenken lassen: es noch ein zweites Mal um Mobilität heute. Das Auto wird allmählich zum Fluch. Ich sehe das wie in der Natur: Das Auto ist eine Spezies, die dominant geworden ist. Aber eine dominante Spezies verändert ihre Umwelt so, daß die Umwelt nicht mehr die ist, die sie so dominant gemacht hat. Frederic Vester Zitat – deutscher Biochemiker, Ökologe und populärwissenschaftlicher Schriftsteller (1925 – 2003)
  5. Aufgabe der Woche: Sinnenfreude schenken! Nach so viel Anstrengung etwas Schönes zum Abschluss und die ganze Woche! Nehmt euch jeden Tag 5 Minuten Zeit, um euren Liebsten, eure liebste zu massieren. Ob Rücken oder Füße – das bleibt euch überlassen.

Schönes Wochenende!

Gruß Frank

Mobilität. Eine Reise von Hamburg nach Berlin.

Berlin Skyline

Berlin Skyline: Quelle Wikipedia-Artikel „Berlin“.

Angenommen ihr plant eine Fahrt von Hamburg nach Berlin. Ihr wollt Freunde besuchen. Oder mal wieder richtig feiern gehen auf dem Kudamm. Oder die Freundin besuchen, die dort arbeitet. Oder auf eine Feier mit Verwandten, etwa eine Hochzeit oder ein Geburtstag.

Angenommen ihr habt zwei Fahroptionen: Bahn, Auto oder Bus

Bahn.

Ein ICE-Ticket kostet aktuell (2017) 70 Euro (Sparpreis: 47,90 EUR) für eine Person ohne BahnCard. Die Fahrt dauert 2h. „Happig“, denkt ihr – „Lieber schnell ins Auto steigen“.

Moment! Die Fahrt mit dem Auto wird vermutlich doppelt so teuer! Glaubt ihr nicht? Schauen wir’s uns an!

Die Entfernung beträgt 300km. Das Auto verbraucht 9 Liter. Also 27 Liter auf 300km. Aktuell kostet der Liter 1.4 Euro. Der Sprit nach Berlin kostet also rund 37.8 Euro. Noch liegen wir weit unter dem Bahnpreis. So rechnen viele die Kosten für eine Fahrt. Jetzt noch 2 Mitfahrer und schon sind wir bei bequemen 13 Euro pro Nase. Also nun aber ins Auto… oder doch nicht?! …

Wir haben noch was vergessen! Versicherung, Steuern, Anschaffungspreis, Reparaturen, Inspektionen und Wertverlust.

Eigenes Auto.

Fall 1 Neuwagen mit Vollkasko.

Neuer Mittelklassewagen: 102 PS, 75 KW. Preis 20.000 Euro.
Für den Kredit zu 7% und über 42 Monatsraten habt ihr 4000 Euro angezahlt. Ihr fahrt jährlich 15.000 Kilometer.
Macht inklusive Wertverlust, Versicherung, Steuern, Reparaturen- und Inspektionen sowie Monatsrate 5088 Euro im Jahr.
Für die Fahrt nach Berlin bedeutet das zusätzliche – haltet euch fest – 101.76 Euro!

Fall 2 Gebrauchtwagen mit Teilkasko.

Gebrauchter Mittelklassewagen: Baujahr 2014. 102 PS, 75 KW. Preis 15.000 Euro.
Wieder 42 Monatsraten, wieder 7%. Anzahlung 3000 Euro.
Das sind inklusive Wertverlust, Versicherung, Steuern, Reparaturen- und Inspektionen sowie Monatsrate 3340 Euro im Jahr.
Macht immer noch einen Anteil von 66.8 Euro für die 300km von Hamburg nach Berlin.

In Fall 1 sind die Gesamtkosten (gerundet): 102 + 37 = 139 Euro.
In Fall 2 sind das immer noch (gerundet): 67 + 37 = 104 Euro.

Für drei Personen sind das 47 Euro (Fall 1) bzw. 34 Euro (Fall 2) pro Kopf.
Immer noch billiger als mit dem ICE…

Wesentlich billiger wird die Bahn dann aber, wenn ihr früher bucht. Die Hochzeit des besten Freundes oder der Kusine, der Geburtstag der Großmutter sind ja meist Monate im Voraus bekannt. Eine Woche vorher gibt es nicht selten Karten für 29 Euro. Kinder unter 15 Jahren fahren umsonst.
Wer wirklich oft fährt – etwa um den Schatz jedes Wochenende zu besuchen und Zwischendurch den Liebesschmerz nicht aushält holt sich einfach die BahnCard 50. Die lohnt für Viel- und Spontanfahrer. Der Preis beträgt dann 34,5 Euro, das wird nur vom Gebrauchtwagen mit drei Erwachsenen an Bord ganz knapp geschlagen.

Ein weiterer Aspekt ist zu bedenken: die Autofahrt dauert etwa eine Stunde länger und: man kann sich im Auto nicht entspannen – etwa mit Buch oder Laptop.

Mitfahrgelegenheiten und Gruppenbahnfahrten.

Preislich unschlagbar ist das Quer-durchs-Land-Ticket oder bei anderen Fahrten ein Länderticket. Wer vorher eine Anzeige bei www.blablacar.de schaltet, kann bis zu 4 Mitfahrer mitnehmen und zahlt am Ende 18,4 Euro mit dem Quer-durchs-Land-Ticket oder im besten Falle 8,6 Euro mit einem Länder- oder Wochenend-Ticket. Die Option ist was für Leute mit Zeit. Die Fahrt von Berlin nach Hamburg dauert dann 4 Stunden. Nach meiner Erfahrung lernt man in der Bahn aber meist nette Leute kennen und bekommt so Anregungen für Neues – und bemerkt gar nicht, wie die Zeit umgeht.

Wer kein Auto hat, aber in einem Auto mitfahren will, kann das für einen ähnlichen Preis tun: auch mit der Mitfahrgelegenheit.

Bus

Wer sich den ganzen Trubel sparen will und nur einfach günstig irgendwo hin will und ebenfalls genug Zeit hat (je nach Strecke ne ganze Ecke mehr), der fahre Fernbus.

Mein Fazit

Ich persönlich Reise überwiegend per Bahn oder mit Fernbus. Was auch zu bedenken ist: wer 500 Euro weniger Fixkosten im Monat hat (soviel kosten Autos üblich im Monat), muss auch 500 Euro weniger verdienen – oder kann 500 EUR im Monat sparen und z.B. bei Mintos anlegen

Wer so im Jahr 6000 Euro spart und diese für 12% anlegt bekommt dafür 720 Euro Zinsen im Jahr. Genug Geld für 9 geplante und Bahnfahrten nach Berlin – auch ohne BahnCard oder zig Fahrten mit den billigeren Optionen.

Zusammenfassung:

  • Allein oder mit wenigen Personen im eigenen Auto ist am teuersten. Will man richtig früh finanziell unabhängig sein, sollte man kein Auto besitzen.
  • Günstiger und schneller fährt man mit der Bahn bei früher Buchung.
  • Am günstigsten fährt man per Mitfahrgelegenheit in Autos anderer mit oder in Gruppen mit einem Quer-durchs-Land- oder Länderticket oder mit Fernbus – nur zuhause bleiben ist billiger 🙂

Aktualisierter und erweiterter Artikel vom 04.04.2011.

5 Gedanken am Freitag – KW 4

Liebe Lüd, Macker und Deerns,

hier meine 5 Anregungen zum Wochenende. Viel Spaß, gute Gedanken und guten Geschmack wünsche ich euch!

  1. Video-Tipp der Woche: Superplants – Die blühende Revolution. Pflanzen mit 25%-Nickelgehalt? Glas auf Pflanzen herstellen oder mit Pflanzen Gold gewinnen? Klingt nach Terry Pratchetts Scheibenwelt – denkste!
  2. Gutes Produkt der Woche: Genießen mit gutem Gewissen – Tonys Chocolonely – die wohl beste Schokolade der Welt! Ich konnte es selbst kaum glauben, da ich ja sonst eher dunkle Schokolade esse – Gesundheit und so – aber diese Schokolade macht einfach so viel Spaß, Und Fairtrade ist sie auch – das kann gar nicht schlecht sein – zumindest nicht in Maßen. Die Belgier verstehen ihr Handwerk.
  3. Bilderserie der WocheUrbane Landwirtschaft: Woll-Waschgang durch Saint-Denis. Eine Bilderreihe vom Fotograf Hans Lucas, der ein Jahr lang urbane Schäfer begleitet hat.
  4. Hamburger Lokalnews: Endlich weitere verpackungsfreie Supermärkte in Hamburg. In Altona: Stückgut und in Eimsbüttel: bio.lose. Also Lüd, Mackers und Deern – nicht rumtüddeln: schnappt euch Buddeln, Jutebeutel, Brotdose und Schnappgläser und packt ma‘ rein da! Für Quiddje (Nicht-Hamburger), findet ihr hier eine Liste wo ihr außerhalb Hamburgs verpackungsfrei hökern könnt.
  5. Zitat der Woche: „Das Auto wird allmählich zum Fluch. Ich sehe das wie in der Natur: Das Auto ist eine Spezies, die dominant geworden ist. Aber eine dominante Spezies verändert ihre Umwelt so, daß die Umwelt nicht mehr die ist, die sie so dominant gemacht hat.“ Frederic Vester Zitat – deutscher Biochemiker, Ökologe und Autor populärwissenschaftlicher Werke (1925 – 2003). Das kann man gut in den Städten beobachten. In meiner direkten Wohnumgebung ist für mich schon zunehmend absehbar, dass man vor lauter Autos eigentlich gar nicht mehr fahren kann. Leider nicht nur als Autofahrer, sondern vor allem auch als Fahrradfahrer. Gibt es eigentlich eine Maximalzahl von Autos, die man in einer Stadt anmelden darf? Ich glaube, es macht Sinn über so etwas langsam einmal nachzudenken.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!

Formen von Kapital

P. Bourdieu. Quelle: Wikipedia

„There are ecologies without economies. But there are no economies without ecologies.“ – Rhamis Kent

Optimieren statt maximieren – Permakultur-Prinzip

Kapital – der Begriff polarisiert. Weil einige so viel finanzielles Kapital und die meisten gar nichts haben. Erst kürzlich stand in der Presse, dass die 8 reichsten Menschen so viel Besitz hätten wir die ärmere 50% der Weltbevölkerung. Wer das hört, der mag Kapital und Wirtschaft gleich ganz abschaffen wollen. Vielleicht führt aber eine differenziertere Betrachtung dessen, was Kapital alles sein kann jedoch dazu, dass wirtschaftliche Prinzipien nicht allein eingesetzt werden müssen, um finanzielles Kapital zu maximieren, sondern einen Ausgleich zwischen verschiedenen Kapitalformen zu finden. Damit sind wir im Thema.

Formen von Kapital

Unser Verständnis des Kapitalbegriffs ist hauptsächlich von der ökonomischen und finanziellen Dimension geprägt: unter Kapital versteht man in der Regel Geld, Waren oder Produktionsmittel wie Maschinen. Dabei heißt es im Oxford American Lexikon unter Kapital: „Wohlstand in Form von Geld oder anderem Vermögen“ und „eine bestimmte Art wertvoller Ressource“. Es kann also auch um anderes Vermögen gehen. Der Kultursoziologe Pierre Bourdieu meint, Kapital habe viele Erscheinungsformen und der Austausch zwischen Menschen sei nicht allein auf den Warenaustausch beschränkt. Er sieht im Kapital jede Ressource, die Menschen zur Erreichung ihrer Ziele zur Verfügung haben.

Was wäre nun, wenn wir den Kapitalbegriff entsprechend weiter fassen? Es gibt neben finanziellen Kapital auch:

  • individuelles Kapital: gesundheitliches, emotionales, intellektuelles, spirituelles, zeitliches und Erfahrungskapital,
  • kulturelles Kapital: Wissen, Bildung, Charakterbildung, Abschlüsse,
  • soziales Kapital: Beziehungen, politische Strukturen und auch den Besitz Dritter, auf den wir zugreifen können,
  • symbolisches Kapital: wie Prestige oder Ruhm sowie
  • ökologisches Kapital: lebendiges Kapital: Pflanzen, Tiere, Pilze und Erde und lebloses Kapital: Land, Holz, Stein, alle weiteren fossilen und natürlichen Ressourcen)

In unserem kulturellen Paradigma steht das finanzielle Kapital häufig im Vordergrund – zu unrecht! Um wahren Wohlstand, Unabhängigkeit und Zufriedenheit zu erlangen, muss man auf mehr als nur Geld Acht geben. Alle Formen des Kapitals sollten gewürdigt und richtig verwendet werden, denn mit allen diesen Formen des Kapitals kann man sowohl ordentlich umgehen und gut haushalten oder Misswirtschaft betreiben. Optimieren wir stattdessen, so können wir einen Ausgleich erreichen und dafür sogen, dass wir in allen Bereichen im grünen Bereich sind.

Wie Bourdieu schon schreibt, kann man Kapital für den Einsatz von Zielen einsetzen:

  • Durch Einsatz unseres intellektuellen Kapitals können wir lernen und damit unser Wissen mehren, unsere Bildung verbessern und auch einen Abschluss erlangen. Später können wir dieses Wissen einsetzen, um damit Geld zu verdienen oder Erfahrungen zu machen und sind wir gut, in dem, was wir tun, so kann uns das schließlich Prestige einbringen.
  • Wir können unsere Zeit und unsere Erfahrungen einsetzen und diese mit anderen teilen und so Freundschaften aufbauen und damit unser soziales Kapital mehren.
  • Wir können natürliches Kapital wie Erde und Pflanzen einsetzen, um Nahrung anzubauen.

Es ist möglich, die verschiedenen Formen von Kapital sinnvoll wie auch unsinnvoll einzusetzen, um unsere Ziele zu erreichen. Dabei kann es sich reduzieren, erhalten oder mehren.

Bewirkt eine Betrachtung unseres Lebens in verschiedenen Kapitalformen zwingend die vielbeschworene Ökonomisierung und Ausbeutung aller Lebensbereiche? Ich denke, das Gegenteil ist der Fall. Wenn wir sehen lernen, dass auch unser individuelles, kulturelles, soziales, symbolisches und ökologisches Kapital von echtem Wert ist und wichtig ist, so sehen wir, dass wir davon keines in beliebigem Maße für ein anderes opfern können, ohne Schaden zu erleiden. Manches mag allgemein oder zumindest manchen wichtiger sein als anderen: Gesundheit dürfte wahrscheinlich für jeden einen hohen Stellenwert genießen. Bei Prestige oder auch Geldvermögen mag das unterschiedlich aussehen.

Problematisch ist es, wenn wir zu eindimensional handeln und übertreiben. Wenn wir – wie es heute nicht selten als Ideal dargestellt wird – unsere ganze Zeit, Intelligenz, Bildung, Kraft und Gesundheit einsetzen, nur um Geld zu verdienen, so wird automatisch z.B. unser soziales Kapital leiden und höchstwahrscheinlich auch unser gemeinsames ökologisches Kapital. Wenn wir es total übertreiben, so werden wir auch unser individuelles Kapital ausbeuten und sukzessive „Schulden“ anhäufen, die zu Anfang noch leicht, dann aber immer schwerer zu tilgen sind: diese Schulden nehmen erst die Form einer milden Erschöpfung, dann einer schweren Erschöpfung, gefolgt von Burnout und schließlich ernster werdenden organischen Erkrankungen an. Umgekehrt, kann es aber auch passieren, dass, wenn wir nur noch mit Freunden abhängen und dabei eine gute Zeit haben, wir langsam finanziell in Schwierigkeiten geraten oder gar unser individuelles Kapital nicht pflegen und verlottern. Man kann also in jedem Bereich übertreiben, selbst im ökologischen: würden wir uns nur um die Natur kümmern, würde es uns nicht lange gut ergehen – wobei wir von einem solchen Ungleichgewicht eher weit entfernt sind.  Die Formen des Kapitals hängen zusammen. Sind sind voneinander abhängig. D.h. man kann nicht das eine grenzenlos vermehren, ohne dass andere Formen geringer werden und umgekehrt.

Jede dauerhafte Übertreibung beim Aufbau einer Kapitalform führt automatisch zur Verringerung einer anderen: sie lassen sich nicht alle gleichzeitig maximieren. Sehr wohl aber optimieren, d.h. in ein gegenseitiges Gleichgewicht bringen.

Im Artikel „Sparsamkeit ist nicht gleich Entbehrung“ beschreibe ich das Prinzip der ökonomischen Effizienz. In Kürze besagt es, dass ich mit einer Menge zur Verfügung stehender Mittel eine bestimmte Menge von Gut 1 und Gut 2 produzieren kann. Möchte ich nun doch mehr Gut 1, haben, kann ich das sehr wohl produzieren. Aber ich muss dann gleichzeitig auch eine verkleinerte produzierte Menge Gut 2 akzeptieren. Übertreibe ich, kann es sein, dass ich am Ende nur Gut 1 und gar nichts von Gut 2 habe.

Übertragen wir das jetzt auf unser Leben, so stehen uns verschiedene Formen von Mitteln – hier als Formen von Kapital bezeichnet – zur Verfügung. In unserem kulturellen Paradigma steht das finanzielle Kapital häufig im Vordergrund – zu unrecht! Um wahren Wohlstand, Unabhängigkeit und Zufriedenheit zu erlangen, muss man auf mehr als nur Geld Acht geben. Alle Formen des Kapitals sollten adäquat gewürdigt und richtig verwendet werden, denn mit allen diesen Formen des Kapitals kann man sowohl ordentlich umgehen und gut haushalten oder Misswirtschaft betreiben. Optimieren wir stattdessen, so können wir einen Ausgleich erreichen und dafür sorgen, dass wir in allen Bereichen im grünen Bereich sind.

Wenn wir uns bewusst machen, dass wir mit allen unseren Handlungen unsere verschiedenen Formen von Vermögen beeinflussen, so erkennen wir vielleicht, was von dem, was wir alltäglich tun, tatsächlich mit unserer persönlichen Kapitaloptimierungsstrategie im Einklang steht – und was nicht.

Ein Klassiker ist für mich: Ziel. Eine Strecke von 10km zurücklegen.

  1. Auto => spart Zeit, kostet aber viel Geld und ich bin nicht Herr meiner Zeit
  2. Bahn fahren => spart Zeit, kostet aber Geld, immerhin bin ich aber Herr meiner Zeit
  3. Fahrrad => manchmal ist man langsamer, oft aber spart man in Wahrheit hier Zeit, kostet am wenigsten, ich tue etwas für meine Gesundheit (individuelles Kapital) und für meine Ausgeglichenheit (emotionales Kapital), außerdem bringt es mir bei manchem Prestige ein (so mancher findet es beeindruckend, dass ich 10 oder sogar 20km Fahrrad fahre) und ich wirke weniger negativ auf unser gemeinsames ökologisches Kapital und das wirkt wieder positiv auf mein emotionales Kapital.

Klar, dass ich so oft wie möglich das Fahrrad nehme und am seltensten das Auto.

Alles in allem hilft mir Betrachtung in Kapitalformen dabei mich daran zu erinnern, dass ich es mit wertvollen Dingen in meinem Leben zu tun habe. Vielleicht hilft euch das ja auch!